Nürnberg - Im Schwurgerichtssaal 600 stand Müller als Zeuge im GFE-Betrugsprozess um nicht gelieferte Pflanzenöl-Wasser-Blockheizkraftwerke (BHKW) vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth. "Gewerbs- und bandenmäßiger Betrug an 1417 BHKW-Kunden mit gut 62 Mio. Euro Schaden": Das wirft die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth der GFE vor, der deutsch-schweizer "Gesellschaft zur Förderung Erneuerbarer Energien". Seit September 2012 und noch mindestens bis Oktober dieses Jahres läuft das Mammutverfahren im Kriegsverbrecher-Gerichtssaal 600. Zwölf Männern und einer Frau wird hier gemeinsam der Prozess gemacht. Alles "führende Mitarbeiter aus Verwaltung, Vertrieb und Produktion der Unternehmensgruppe". Und gegen 39 weitere Personen wird laut Antje Gabriels-Gorsolke, der Sprecherin der Staatsanwaltschaft, immer noch ermittelt.
Länderspiegel Betrüger nehmen Michl Müller aus
Von Heinz Wraneschitz 13.06.2013 - 00:00 Uhr