München - Im Herbst 2018 machte die Missbrauchsstudie der katholischen Kirche mit erschreckenden Zahlen Schlagzeilen: Mindestens 3677 Minderjährige wurden in den Jahren 1946 bis 2014 von 1670 Klerikern missbraucht. Die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) - allen voran ihr Vorsitzender, Kardinal Reinhard Marx - sprach von Entsetzen, Abscheu und Scham, und kündigte an, die Akten an die Behörden weiterzuleiten. Knapp anderthalb Jahre später ist nun klar, was Kritiker der sogenannten MHG-Studie von Anfang an befürchteten: Strafrechtliche Konsequenzen wird es für die Täter wohl kaum geben.
Länderspiegel Die Wahrheit bleibt verborgen
Britta Schultejans 19.01.2020 - 19:36 Uhr