Hausen – Diese Lehre muss ein 29-jähriger Mann aus einem fehlgeschlagenen Banküberfall in Hausen im Landkreis Forchheim ziehen. Schon eine Stunde später wurde er in Nürnberg festgenommen. Der Mann hatte morgens um 9 Uhr mit einer Totenkopfmaske die Filiale der Volksbank betreten und Geld gefordert. Die Bankmitarbeiter glaubten nicht an einen Überfall, sondern an einem misslungenen Faschingsscherz. Als der Unbekannte auch noch eine Waffe zog, wurde es dem Filialleiter zu bunt und versuchte, den vermeintlichen Scherzbold aus der Bank zu werfen. Dann wurde es ernst: Bei einer Rangelei zwischen Räuber und Filialleiter fielen mehrere Schüsse. Mindestens einmal schoss der Räuber mit dem Schreckschussrevolver auch in die Richtung des Filialleiters,ohne ihn zu verletzen. Dann trat er die Flucht ohne Beute an. Weil er für seinen Überfall einen auffällig lackierten Firmenwagen gestohlen hatte, war die Fahndung schnell erfolgreich. Zudem rammte er ein Fahrzeug der kommunalen Verkehrsüberwachung.