Nachdem der Busfahrer seine Tour beendet hatte und ohne Fahrgäste auf dem Weg zurück ins Unternehmen war, bemerkte er, dass Rauch aus dem Heck des Busses aufstieg. Er hielt das Fahrzeug daraufhin in einer Parkbucht zwischen Azendorf, Landkreis Kulmbach, und Fesselsdorf, Landkreis Lichtenfels, an. Aus dem Heck schlugen inzwischen Flammen und innerhalb weniger Minuten stand der komplette Omnibus in Brand, teilt die Polizei am Donnerstagmittag mit.
Die Feuerwehren aus Modschiedel, Altenkunstadt, Weismain, Kasendorf, Thurnau, Schirradorf, Stadelhofen, Buchau, Seubersdorf, Wunkendorf und Azendorf konnten die Flammen schnell löschen. Für die Dauer der Löscharbeiten musste die Staatsstraße vollständig gesperrt und der Verkehr umgeleitet werden.
Die endgültige Bergung des Busses dauert noch bis in die Nachmittagsstunden an, da dazu Kran und Tieflader notwendig sind. Der 70-jährige Busfahrer kam mit dem Schrecken davon. Den Schaden beziffert die Polizei auf rund 100.000 Euro.