Marktredwitz – Der Ausbau der Bundesstraße 303 bei Marktredwitz führt unweigerlich über eine Altlast: Die zweite Fahrspur verläuft über die einstige Deponie der Stadt Marktredwitz an der Haldenstraße. Und auf dieser Deponie wurden vor Jahrzehnten nicht nur Hausmüll, sondern auch Abraum aus der früheren Chemischen Fabrik aus Marktredwitz abgelagert – mit Quecksilber verseucht, wie sich später herausstellte. Aus diesem Grund schlug jetzt die Grünen-Kreisrätin Brigitte Artmann aus Marktredwitz Alarm. In einem offenen Brief an den bayerischen Umweltminister Dr. Markus Söder, Landrat Dr. Karl Döhler und Oberbürgermeisterin Dr. Birgit Seelbinder nimmt sie Bezug auf die Pressekonferenz des bayerischen Innenministers Joachim Hermann in Bayreuth, der den zweibahnigen Ausbau der B 15 bis Marktredwitz angekündigt hat.