Modenschau Models zeigen Trends von morgen

Herbert Scharf

In der Marktredwitzer Stadthalle lässt das Modehaus Frey die neuesten Kollektionen vorführen. Allein der Laufsteg ist 16 Meter lang.

Mit einer Modenschau der Superlative will das Modehaus Frey in der Marktredwitzer Stadthalle am 24. September die Besucher begeistern und natürlich neue Kunden hinzugewinnen. Es soll keine einfache Modenschau werden. Frey will an diesem Tag eine amtliche Fashion-Show bieten. 16 internationale Models sollen auf einem 16 Meter langem Laufsteg bei einer Show über 90 Minuten mit Tanz und Lichteffekten die Highlights aus den Modemetropolen präsentieren.

Rund 1000 Gäste erwartet das Frey Modehaus bei den drei geplanten Shows um 16, 18 und 20 Uhr in der Stadthalle, teilte Helmut Hagner, Leiter der Frey-Unternehmensgruppe mit ihren rund 600 Arbeitnehmern in Ostbayern, bei einem Pressgespräch in der Stadthalle mit. Mit dabei waren Oberbürgermeister Oliver Weigel, Sebastian Macht vom Stadtmarketingverein MAKnetisch sowie Tobias Kastner und Sebastian Spödhuber von Frey.

Was Besonderes nach zwei Jahren

„Mit der Fashionshow wollen wir den Standort Marktredwitz ins richtige Licht rücken“, fuhr der Unternehmensleiter fort. Das Internet und die Pandemie hätten das Leben der Modehäuser und Geschäfte vor Ort nicht leichter gemacht. Nach nun zweieinhalb Jahren Beschränkungen wegen der Pandemie aber wolle man etwas Besonderes bieten. Und sich natürlich verstärkt um die Kunden kümmern, die aus dem Bereich zwischen Hof und Weiden nach Marktredwitz in das Modehaus Frey kommen würden. „Immerhin ist Frey in diesem Bereich mit seinem Angebot, aber auch seinem Service für die Kundschaft führend“, sagte Hagner selbstbewusst. Deshalb habe man mit der Stadthalle auch eine größere Location gewählt, die genügend Platz bietet für Shows und Lichteffekte.

Die Modenschau solle auch die unternehmerische Kompetenz und die überregionale Bedeutung von Frey unterstreichen, betonte Hagner.

Solche familiengeführte Unternehmen gebe es nicht mehr so viele. Und die Zeiten mit steigenden Energiepreisen und der Pandemie machten es ihnen auch nicht leichter. Umso mehr müsse man sich anstrengen, und umso mehr gelte es, den Kunden das Einkaufen als Erlebnis zu bieten. „Dazu gehört eine gute Beratung. Und die ist nachhaltig“, sagte Helmut Hagner.

Neustart in Stadthalle

Ausdrücklich bedankte sich der Unternehmensleiter bei der Stadt Marktredwitz mit Oberbürgermeister Oliver Weigel an der Spitze für die Unterstützung. Auf die Kundschaft aus dem benachbarten Tschechien angesprochen, die vor der Pandemie rund zehn Prozent ausmachte, wies Hagner darauf hin, dass das Unternehmen hier wieder verstärkt werben müsse. Durch die Corona-Beschränkungen habe hier die Kundenfrequenz gelitten. Sie müsse nach und nach wieder aufgebaut werden.

„Nach mehr als zwei Jahren wagen wir einen Fashion-Neustart und haben mit der renovierten Marktredwitzer Stadthalle die perfekte Location. Wir wollen die Vielfalt und Kompetenz von Frey zeigen“, fügte Tobias Kastner hinzu.

Oberbürgermeister Oliver Weigel ergänzte: „Wir sind froh, dass wir sie haben.“ Immerhin sei das Modehaus nicht nur durch sein gutes Angebot, sondern auch durch den Service bekannt. Und schließlich bringe die Modenschau auch viele Menschen in die Stadt Marktredwitz.

Karten für die Modenschau gibt es in den Verkaufsstellen Tourist-Info im Markt 29, dem Reisecenter Märkl, Schreibwarengeschäft Schug in Waldershof oder in der Fichtelgebirgshalle in der Jean-Paul-Straße 5 in Wunsiedel.

 

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