Unter extremen Bedingungen hat der Döbraberg-Lauf stattgefunden: Von Hof bis zum Döbraberg zog sich eine durchgehende Schneedecke - "das hatten wir noch nie", sagte Läufer Willi Brendel, der in den vergangenen vier Jahrzehnten an 43 der insgesamt 44 Läufe teilgenommen hat. 99 abgehärtete Läuferinnen und Läufer, Geher und Nordic Walker aus den Laufvereinen der Region um und in Hof machten sich diesmal auf den Weg. Sie starteten am PTSV-Heim in Hof, in Lipperts und in Uschertsgrün. Nach bis zu 23 Kilometern erreichten sie den Gipfel. Eisiger Wind und knietiefe Schneeverwehungen auf den Höhen des Frankenwaldes erschwerte den Lauf. Routinierte Vorläuferinnen und -läufer führten die Gruppen an. In Sturm und Schnee sorgten die Verpflegungsstände unterwegs für heiße Getränke. Die Bergwacht Schwarzenbach am Wald stand mit vier Mann und einem Einsatzfahrzeug bereit. Alle Sportler erreichten wohlbehalten das Ziel und ließen die Veranstaltung nach einer heißen Dusche im Heim der SpVgg Döbra bei Kaffee und Kuchen in gemütlicher Runde ausklingen. Organisiert hatten den Lauf die IfL-Vereine Hof, Frankenwald und Helmbrechts.