München - Die Staatsregierung hat ihr acht Jahre altes Handlungskonzept gegen Rechtsextremismus aktualisiert. Sie reagiert damit auf neue Erscheinungsformen in der Szene. "Die Zeiten, in denen man Rechtsextremisten schon an Glatze und Springerstiefeln erkannt hat, sind vorbei", sagte Staatskanzleiminister Marcel Huber (CSU) nach einer Kabinettssitzung in München. Das Erscheinungsbild des Rechtsextremismus habe sich deutlich gewandelt. Die Agitatoren mit den extremsten Positionen seien heute nicht mehr auf den ersten Blick zu erkennen, erklärte Huber. Neue Herausforderungen seien zum Beispiel Bewegungen wie Pegida oder die "Reichsbürger", aber auch neue Kommunikationswege und Organisationsstrukturen im Internet und den sozialen Netzwerken.
München Bayern geht im Kampf gegen Rechtsextremismus neue Wege
Jürgen Umlauft 12.12.2017 - 20:30 Uhr