Landkreis - Zwei Wochen nach dem schlechten Abschneiden der Union bei der Bundestagswahl waren bei der Landesversammlung der Jungen Union (JU) in Deggendorf kritische Stimmen zu vernehmen. Mit großer Mehrheit stimmten die Delegierten dafür, den Namen des Parteivorsitzenden Markus Söder aus einer Erklärung zur Wahlniederlage zu streichen. „Wir sind keine Ein-Mann-Partei, wir sind die CSU“, sagte der Delegierte Stefan Meitinger, der den Antrag eingebracht hatte. Die jungen Christsozialen der Region verstehen das nicht als Kritik am Regierungschef. Gleichwohl sehen sie Defizite in der Partei.