Nach Operation an der Schulter Hirschberger greift wieder an

Trotz einer Schulterverletzung samt Operation während den Playoffs durfte Maximilian Hirschberger den Pokal für die deutsche Oberliga-Meisterschaft in die Höhe strecken. Foto: Pauline Manzke

Der 22-jährige Stürmer zählt zum erweiterten DEL2-Kader der Selber Wölfe. Er möchte sich nach einer Verletzung ins Team zurückkämpfen.

Selb - Ausgerechnet vor den Playoffs, die in der vergangenen Saison für den VER Selb mit der deutschen Oberliga-Meisterschaft und dem Aufstieg in die DEL2 endeten, hatte sich Maximilian Hirschberger schwer an der Schulter verletzt und musste operiert werden. Jetzt möchte sich der 22-jährige Stürmer, der in Selb, Chemnitz, bei den Jungadlern Mannheim und beim EC Bad Tölz ausgebildet ausgebildet worden ist, wieder ins Team zurückkämpfen. Dabei erhält er die volle Unterstützung seines Heimatvereins. Maximilian gehört zunächst einmal zum erweiterten DEL2-Kader und darf sich in einer Art „Try-out“ beweisen.

Behutsam heranführen

„Wir müssen jetzt einmal schauen, wie es seiner Schulter geht“, wird Wölfe-Trainer Herbert Hohenberger in einer Pressemitteilung des Vereins zitiert. „Hirschi steht zunächst einmal im erweiterten Kader. Wir werden beobachten, wie sich die Belastung auswirkt.“ Könnte es für Maximilian eventuell auch eine Option sein, beim Kooperationspartner in Höchstadt wieder Spielpraxis zu bekommen? „Das ist sicher eine Möglichkeit, die wir in Betracht ziehen werden. Entschieden ist hier aber noch nichts“, lässt sich Hohenberger noch alle Alternativen offen. „Hirschi ist ein verlässlicher Spieler, körperlich topfit und erledigt zuverlässig die Aufgaben, die man ihm aufträgt. Er hat es – wie die anderen Selber Jungs auch – verdient, dass wir ihn mit in die DEL2 nehmen.

Eiszeit erarbeiten und Spaß haben

„Ich möchte mich zeigen, mich für den Kader empfehlen, mir Eiszeit erarbeiten und meine Aufgaben für das Team bestmöglich erledigen. Aber am wichtigsten ist immer: Spaß daran zu haben, was man tut“, lautet die Devis des jungen Spielers, der den letztjährigen Erfolg auf die geschlossene Mannschaftsleistung zurückführt: „Wir waren als Mannschaft unglaublich stark. Jeder Einzelne kannte seine Aufgaben und hat diese bestmöglich erledigt.“ Trotz des breiten Kaders erarbeitete sich Maximilian Hirschberger bis zu seiner schweren Verletzung 27 Einsätze in der Oberliga und sorgte durch seine quirlige, wendige Spielweise sinnbildlich für so manchen Knoten in den Beinen seiner Gegenspieler. Über den Sommer stand der gebürtige Münchberger in der VER-Geschäftsstelle Peter Pahlen tatkräftig zur Seite. Hier absolvierte er im Rahmen seines Studiums ein Praktikum.

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