„Allein der Energieverbrauch ist eine Katastrophe: Wir ballern jedes Jahr Hunderte Tonnen CO2 in die Atmosphäre“, sagt Jean Petrahn. Da meint der Chef der Hofer Stadtwerke das Hof-Bad: 1,5 Millionen Kilowattstunden Strom und drei Millionen Kilowattstunden Wärme seien im vergangenen Jahr für den Betrieb angefallen – grob überschlagen eine CO2-Bilanz von mehr als 800 Tonnen. Da geht es ums Klima und ums Geld: „Wir gehen allein für die Energiekosten steil auf eine Million Euro im Jahr zu. Faustformel mittlerweile ist: Was wir durch den Eintritt einnehmen, deckt nur noch die Energiekosten.“ Und auch in Sachen Ästhetik, Besucheransprüchen und Betrieb sei das 33 Jahre alte Hallenbad womöglich nicht mehr ganz auf Höhe der Zeit. So hat der Stadtwerke-Chef in dieser Woche ein Gutachten in Auftrag gegeben, das viel verändern könnte in der Hofer Bäderlandschaft.
Neubau-Gedanken Wie lange macht’s das Hof-Bad noch?
Christoph Plass 29.05.2023 - 16:32 Uhr