Per E-Mail Betrüger ergaunern 10 .000 Euro

red
Betrügern ist es gelungen, das Konto einer Frau abzuräumen. Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild/Jens Büttner

Per E-Mail fordert die angebliche Bank die Frau auf, ihre Kontodaten einzugeben. Das täte ein echtes Geldinstitut nie, warnt die Polizei.

10 000 Euro haben Betrüger mit einem miesen Trick von einer Sparkassen-Kundin erbeutet. Ob sie das Geld zurückbekommt, bleibt abzuwarten. Die Frau aus dem Landkreis Wunsiedel hatte am Freitag eine E-Mail erhalten, die den Anschein erweckte, als käme sie vom Kundenservice der Sparkasse. Darin wurde ihr mitgeteilt, dass ihr Zugang zum Online-Banking im Hinblick auf die Datenschutzbestimmungen überprüft werden müsse, da Unstimmigkeiten aufgetaucht seien und daher der Zugriff auf das Online-Banking eingeschränkt sei. Um den Zugang wieder freizuschalten, sollte die Dame auf einen Button in der E-Mail klicken und ihre Daten aktualisieren. Als sie das tat, wurde sie auf eine Seite weitergeleitet, wo sie sämtliche Daten in Bezug auf ihr Konto eingeben sollte. Offensichtlich hatten die Betrüger beim Öffnen der E-Mail eine Benachrichtigung erhalten, denn die Frau bekam, noch während sie am Computer saß, einen Anruf von einer angeblichen Sparkassen-Angestellten, die sie beim Eingeben der Kontodaten anleitete. Bis dahin hatte die Frau noch keinen Verdacht geschöpft, dass sie Betrügern auf den Leim gegangen war. Erst, als sie wenige Tage später die Umsätze auf ihrem Girokonto überprüfte, bemerkte sie, dass mehrere unberechtigte Abbuchungen in Höhe von knapp 10 000 Euro vorgenommen worden waren.

Hinweis der Polizei

In diesem Zusammenhang weist die Polizei erneut darauf hin, dass Banken ihre Kunden niemals anschreiben beziehungsweise anrufen, um Kontodaten abzufragen. Wenn derartige Schreiben oder Anrufe eingehen, sollten Betroffene keine Daten herausgeben und selbst Kontakt mit ihrer Bank aufnehmen, um den Sachverhalt abzuklären.

 

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