Ringen ASV ohne Podestplatz bei der Bayerischen

Orlando Gutmann (links) wurde in der Klasse bis 72 Kilo Vierter. Foto: Jochen Bake

Zwei Hofer Ringer verpassen das Treppchen bei den Wettkämpfen des Freistaats nur knapp. Dieser Grund kostet vielen ihrer Teamkollegen die Teilnahme.

 
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Am vergangenen Wochenende fanden die Bayerischen Meisterschaften im griechisch-römischen Stil in allen Altersklassen statt. Der TSV Berchtesgaden präsentierte sich als sehr guter Ausrichter der Wettkämpfe.

Der verantwortliche Greco-Trainer des ASV Hof, Alexander Ackermann, zeigte sich vor der Abreise des Hofer Teams traurig: „Wir hatten zehn Ringer gemeldet. Einige unserer Athleten sind gesundheitlich angeschlagen gewesen. Sie mussten kurzfristig absagen. Schade“.

Ein sehr starkes Turnier kämpfte Orlando Gutmann , der in der Klasse bis 72 Kilo antrat. Gegen den Deutschen Meister dieser Gewichtsklasse Witalis Lazovski musste sich der Hofer geschlagen geben. Im zweiten Kampf traf der ASVler auf Benjamin Haizinger vom SV Wacker Burghausen. In einem spannenden Kampf behielt Gutmann die Oberhand. Er siegte mit 5:4 nach Punkten. Im Kampf um Platz drei musste Gutmann gegen Artur Tatarinov vom Zweitligisten SV Hallbergmoos antreten. Im Standkampf hielt der Hofer gut mit, musste aber im Bodenkampf die Überlegenheit seines Kontrahenten anerkennen und belegte Platz vier.

Lospech für die Hofer

In der Klasse bis 97 Kilo konnte Benjamin Giegold gegen Steffen Fischer vom TV Unterdürrbach einen nie gefährdeten 8:0-Überlegenheitssieg einfahren. Gegen Maximilian Iftenie vom TSV Aichach gelang dem Hofer ein schulmäßiger Standgriff, mit dem er seinen Kontrahenten auf beide Schultern zwang. Gegen Lukas Bückle vom SV Kempten verlor der ASVler mit 15:4 nach Punkten und gegen den späteren Bayerischen Meister Vincent Graf unterlag der ASVler entscheidend. Am Ende belegte Giegold einen beachtlichen fünften Rang.

In der Klasse bis 77 Kilo wurde Chris Söllner vom ASV Hof Siebter. Auch er hatte das Lospech gleich gegen den Deutschen Meister dieser Klasse antreten zu müssen. Marco Zeh belegte am Ende in der Klasse bis 87 kg den sechsten Rang.

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