Weiträumig wurde unmittelbar nach Eintreffen der Rettungskräfte die Unfallstelle abgesperrt, an der Trümmer des zerschmetterten Flugzeugs weit verstreut umherlagen. Die Befürchtung, der Doppeldecker könnte in Brand geraten, bewahrheitete sich zum Glück nicht. Das könne, sagen Sportflieger, ein "glücklicher Ausgang" ebenso gewesen sein wie ein fast oder ganz leerer Tank. Als sicher könne man annehmen, dass der Pilot nicht versucht hatte, eine Notlandung auf der Wiese zu machen. Der Aufschlag in sehr steilem Winkel spreche dagegen. Die Aufklärung der Ursache müsse man nun den Experten überlassen. Die haben, das wissen erfahrene Piloten, verschiedenste Möglichkeiten. Beispielsweise sind Flüge radarüberwacht. Wie hoch über dem Boden und auf welcher Strecke der Flieger unterwegs gewesen ist, müsste sich demnach rekonstruieren lassen. Anhand des Drehzahlmessers könne man auch nachträglich noch herausfinden, ob der Motor beim Absturz noch Leistung hatte oder abgestorben war. Flieger vertrauen auf die Fachleute der BFU. Sie seien, so heißt es, für ihre akribische Arbeit und ihre Transparenz sehr geachtet. "Das hat seinen Grund auch darin, dass wir alle von gemachten Fehlern lernen wollen und müssen, um eine Wiederholung zu vermeiden", erklärt ein Pilot aus dem Kulmbacher Raum. Er kennt die Arbeit der Gutachter: "Puzzlestück für Puzzlestück wird zusammengetragen. Am Ende wird man relativ gut feststellen können, was geschehen ist."