Brand bei Marktredwitz - Die Gleichstrom-Höchstspannungstrasse (HGÜ) wird auch ein höchst sensibles Gebiet durchschneiden: die Kösseine-Auen bei Brand. Daher hat ein vom Netzbetreiber Tennet beauftragtes Unternehmen vor wenigen Wochen Bodenproben in diesem Gebiet entnommen. Soweit, so gut. Doch offenbar war den Mitarbeitern der Firma nicht bewusst, dass es sich hier um mit Quecksilber kontaminierten Boden handelt. Darauf zumindest lässt eine mehrseitige Stellungnahme der Bürgerinitive (BI) Brand schließen. Als Irene Fickentscher von der BI das Bohrgelände besichtigte, sah sie, dass trotz der dokumentierten Gefährdungsbewertung im Arbeitsbereich „die Grundausstattung der persönlichen Schutzausrüstung der Arbeiter nicht eingehalten wurde.“ Außerdem sah Irene Fickentscher, dass das Spülwasser der Probebohrung in der Nähe des Uferbereichs am Kösseine-Ufer eingeleitet wurde.