Schülertexte KlasseKids! Zeitung fährt täglich Achterbahn

Erinnerungsfoto auf tonnenschweren Papierrollen: die AG Schülerzeitung der Schiller-Grundschule Rodewisch mit (vonlinks) Redakteur Roland Rischawy, der stellvertretenden Schulleiterin Alexandra Ebert-Krüger und den Begleiterinnen MarinaBeyer, Antonia Liebold und Cornelia Henze. Quelle: Unbekannt

Die AG Schülerzeitung der Schiller-Grundschule Rodewisch blickt hinter die Kulissen der Frankenpost. Die Kinder besuchen sowohl das Druckzentrum als auch die Redaktion.

Hof/Rodewisch – Eine Achterbahn gibt es nicht nur im Freizeitpark Plohn, sondern auch im Druckzentrum
der Frankenpost in Hof. Anstatt Menschen werden dort Zeitungen durch die Halle gefahren. Redakteur
Roland Rischawy erklärte uns die 15 Millionen Euro teure Druckanlage.


Zunächst werden die Zeitungsseiten auf Aluminiumplatten gelasert. Dann gehen sie in den Druck. Dabei
werden vier Farben verwendet – und zwar Yellow (Gelb), Magenta (Rot/Pink), Cyan (Blau) und Schwarz. Am meisten wird neben Schwarz mit der Farbe Gelb gedruckt. Im Monat verbraucht
das Druckzentrum in Hof rund 1,5 Tonnen an gelber Farbe, erklärte Rischawy.

Das Zeitungspapier besteht fast zu hundert Prozent aus recyceltem Papier. Die Papierrollen, von denen eine etwa 1,4 Tonnen wiegt, werden in einer Halle gelagert. Ist dieses Lager voll, reicht das Papier gerade einmal eine Woche. Im Jahr werden ungefähr 6300 Tonnen Papier bedruckt. Würde man diese Rollen abwickeln, dann bekäme man eine etwa 110 000 Kilometer lange Papierbahn. Damit könnte man die Erdkugel dreimal umwickeln. Die fertig gedruckten Zeitungen werden über die Achterbahn transportiert, gebündelt und verpackt. Am frühen Morgen können die Leser die Zeitung dann aus dem Briefkasten holen.

Bevor es so weit ist, gibt es am Tag zuvor aber einiges zu tun in der Redaktion. Redakteurin Susanne Glas
führte uns durch die Räume, wo Redakteure an Computern sitzen, schreiben, recherchieren und redigieren,
also Texte kontrollieren und verbessern. Neu für uns war die Online-Redaktion, in der mit Facebook, Whatsapp und Instagram gearbeitet wird. Über die sozialen Medien verbreiten die Redakteure dort die Artikel der Frankenpost . So können Leser schnell informiert werden, zum Beispiel wenn ein Unfall passiert ist.


In der Repro werden Bilder bearbeitet, zugeschnitten und verschönert. Es können auch Montagen entstehen,
wie uns Stefan Wilfert zeigte. AG Schülerzeitung, Schiller-Grundschule Rodewisch

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