Selb - Vergangener Freitagabend. Eishockey-Zeit in Selb. Wie gewohnt, komme ich eine gute Stunde vor dem ersten Bully an der Netzsch-Arena an. Normal tummeln sich um diese Zeit schon viele Anhänger, um sich am Liesl-Stand im Außenbereich des Stadions noch ein Bierchen zu genehmigen und sich gemeinsam auf das Spiel ihrer Wölfe einzustimmen. Doch dieses Mal? Totale Leere. Derart trist ist die Situation jedoch nicht nur vor der Halle, sondern auch innerhalb. Der VER spielt gleich gegen Erfurt, das Stadion ist hell erleuchtet, aber weit und breit kaum eine Menschenseele zu sehen.