Selb Polizei stoppt eingeschleuste Flüchtlinge am Selber Bahnhof

Die Bundespolizei geht davon aus, dass hinter der Schleusung eine Bande mit türkischen Wurzeln steht, gegen die weiter ermittelt wird. Quelle: Unbekannt

Polizisten haben am Donnerstag Migranten aus Syrien und dem Irak am Selber Bahnhof gestoppt, die illegal nach Deutschland eingereist waren.

Die zwischen 17 und 27 Jahre alten Männer hatten sich laut Polizeibericht nahe eines dort ansässigen Alteisenhändlers in einer mit kleineren Bäumen bewachsenen Fläche aufgehalten. Bürger hatten die Polizei darauf hingewiesen. Als die Männer die Beamten erblickten, versuchten sie zu flüchten, was jedoch nicht gelang.

Wie sich bei weiteren Ermittlungen herausstellte, waren die Migranten aus ihrer Heimat über die Türkei, Serbien und weitere Länder organisiert geschleust worden. Sie gaben an, dass sie zuletzt in einem Transporter mit ungarischer Zulassung über Tschechien nach Deutschland kamen. Auf diesem Transporter hätten sich noch weitere Personen befunden, die bislang aber nicht festgestellt werden konnten.

Sechs der unerlaubt eingereisten Migranten wurden nach Abschluss der Sachbearbeitung an die Aufnahmeeinrichtung Oberfranken nach Bamberg weitergeleitet. Der 17-jährige Jugendliche wurde an das Jugendamt übergeben. Die weiteren Ermittlungen richten sich gegen die beteiligten Schleusungsorganisationen und insbesondere gegen den derzeit noch unbekannten Fahrer des Transporters.

Die Bundespolizei bittet um Zeugenhinweise. Wer am Donnerstagvormittag etwas sachdienliches beobachtet hat, möge sich unter der Telefonnummer 09287/96510 an die Bundespolizei wenden.

Selb - Nach einem Bürgerhinweis stellten Beamte der Polizeiinspektion Marktredwitz am Donnerstag (12. November), um 11.30 Uhr, im Bereich des Selber Bahnhofes sieben Migranten aus Syrien und dem Irak fest. Die zwischen 17 und 27 Jahre alten Männer hielten sich nahe des dort ansässigen Alteisenhändlers in einer mit kleineren Bäumen bewachsenen Fläche auf und versuchten zu flüchten was die Beamten jedoch verhindern konnten. Da der Verdacht der Einschleusung von Ausländern vorlag, wurden die Personen an die dafür zuständige Bundespolizeiinspektion Selb übergeben.

Hier ergaben die grenzpolizeilichen Ermittlungen, dass die Migranten aus ihrer Heimat über die Türkei, Serbien und weitere Länder organisiert geschleust wurden. Sie gaben an, dass sie zuletzt in einem Transporter mit ungarischer Zulassung über Tschechien nach Deutschland kamen. Auf diesem Transporter befanden sich noch weitere Personen, die bislnag nicht festgestellt werden konnten..

Sechs der unerlaubt eingereisten Migranten wurden nach Abschluss der Sachbearbeitung an die Aufnahmeeinrichtung Oberfranken nach Bamberg weitergeleitet. Der 17-Jährige Jugendliche wurde an das Jugendamt übergeben. Die weiteren Ermittlungen richten sich gegen die beteiligten Schleusungsorganisationen und insbesondere gegen den derzeit noch unbekannten Fahrer des Transporters.

Die Bundespolizei bittet um Zeugenhinweise. Wer am Donnerstagvormittag etwas sachdienliches beobachtet hat, wendet sich bitte unter der Telefonnummer 09287 9651 0 an die Bundespolizei.

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