Pulsierende, pochende, hämmernde Schmerzen. Silvia S. hat sie schon ihr Leben lang. Sie leidet an Migräne. Im Frühjahr dieses Jahres erfährt sie, dass da noch mehr ist: Eine seltene Erkrankung, die ein Professor in der Berliner Charité durch Zufall entdeckt. Die 46-Jährige spricht von einem Geburtsfehler, einer embryonalen Entwicklungsstörung des Gehirns, die sich in der frühen Schwangerschaft bilden kann. Der Fachbegriff lautet Chiari Malformation Typ I, eine Verschiebung von Teilen des Kleinhirns in den Spinalkanal.