Stadt Waldershof Die Schulsanierung beginnt im Januar

Neben der neuen Turnhalle in Waldershof entsteht ab nächster Woche auf dem bereits fertiggestellten Unterbau die Schul-Container-Lösung. Foto: Wolfgang Erhart

Die Kinder der Waldershofer Jobst-vom-Brandt-Schule und ihre Lehrkräfte beziehen nach den Weihnachtsferien die Schul-Container, die in der kommenden Woche aufgestellt werden. Der „Offene Ganztag“ nutzt während der Sanierungsphase einen Teil der neuen Sporthalle.

Eine neue Ära beginnt ab Januar für die Kinder, Lehrkräfte und Betreuer in der Jobst-vom-Brandt Schule, wie die Stadt in einer Pressemeldung mitteilt. Bereits im Juli hat mit dem Abriss der alten Turnhalle das Großprojekt Schulsanierung begonnen. Ab Januar starten nun die Arbeiten am Hauptgebäude.

Dazu müssen die Kinder und das Lehrpersonal nach den Weihnachtsferien in spezielle Schulcontainer umziehen, die eigens dafür im Schulumfeld aufgestellt werden. Grund für dieses Vorgehen sind die Gewährleistung der Sicherheit der Kinder und der Wunsch nach einem schnellen und effizienten Projektfortschritt. Während dieser Zeit wird der „Offene Ganztag“ (OGT) dauerhaft eine Hälfte der neuen Schulturnhalle belegen, um für die Kinder ein gewohntes Umfeld zu schaffen und zugleich die räumliche Nähe zu den Unterrichtszimmern zu garantieren. Das hat zur Folge, dass sämtliche Vereine und Gruppen nur noch die halbe Halle nutzen können. Um dafür frühzeitig zu planen und mögliche Ausweichräume zu finden, fand bereits am 17. Mai 2022 ein runder Tisch mit Vertretern aller Vereine sowie der Stadtverwaltung statt. Seitdem bemühen sich die Mitarbeiter der Verwaltung darum, allen Vereinen eine optimale Alternative zu bieten, auch in Zusammenarbeit mit den angrenzenden Nachbarkommunen Marktredwitz und Fuchsmühl.

Externe Hallen

Dazu Bürgermeisterin Margit Bayer: „Die Stadt freut sich sehr über das Entgegenkommen aller Beteiligten und die erfolgreiche Zusammenarbeit, sodass jedem Verein ein Hallenplatz für sein Training im näheren Umfeld verschafft werden konnte.“ Die daraus resultierenden neuen Hallenbelegungspläne sind bereits seit dem Beginn des Schuljahres 2022/2023 in Kraft getreten. Für die Ausweichräume und externen Hallen entstehen pro Woche Kosten in Höhe von etwa 200 Euro, die die Stadt für die Vereine übernimmt. Die noch nutzbaren Zeiten in der Schulturnhalle der Jobst-vom-Brandt-Schule werden vom Tischtennis-Club (TTC) und der Volkshochschule (Vhs) belegt. Der TTC hat sich dazu bereit erklärt, seine Trainingsgruppen aufgrund des geringen Platzes aufzuteilen und dementsprechend öfter die Halle zu belegen. Weitere Vhs-Kurse sind zusätzlich im Saal des katholischen Jugendheims Poppenreuth sowie im katholischen Pfarrheim Waldershof untergebracht.

TSV weicht aus

Dort trainiert auch die Square-Dance-Gruppe. Die Kreismusikschule hält ihre Unterrichtsstunden sowohl im katholischen als auch im evangelischen Pfarrheim in Waldershof ab. Der TSV weicht nach Marktredwitz und Fuchsmühl aus. Bernd Assmann, Vorstandssprecher des TSV Waldershof, bedankt sich für die engagierte Zusammenarbeit und das lösungsorientierte Handeln der Stadtverwaltung. „Ich weiß sehr wohl, dass eine Organisation in diesem Umfang sehr anspruchsvoll ist. All den Anforderungen und Befindlichkeiten gerecht zu werden, ist gewiss nicht einfach. Umso mehr freuen wir uns über die tollen Alternativen für unser Training“, sagt Assmann „Die Stadt Waldershof setzt sich seit Jahren außerordentlich für die Vereine und deren Anliegen ein und freut sich über das aktive und engagierte Vereinsleben innerhalb der Kommune“, erklärt Bürgermeisterin Margit Bayer.

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