„Tante M“-Konzept Bald wieder ein Laden in Pechbrunn

Josef Rosner
In den letzten Zügen befindet sich der Innenausbau für den Einzug des „ Tante M“-Ladens in der ehemaligen Sparkassen-Filiale in Pechbrunn. Gerechnet wird mit einer Eröffnung bis Mitte Oktober. Foto: jr

Es dauert nicht mehr lange, bis es in Pechbrunn wieder einen Laden gibt. Derzeit laufen in der ehemaligen Sparkasse die letzten Vorbereitungen für die Umsetzung des „Tante M“-Konzepts.

Ein Laden der Firma „Tante M“ soll in Pechbrunn die Nahversorgung verbessern. Seit Monaten verfolgt die Gemeinde Pechbrunn dieses Ziel, nun befindet sich das Projekt in der Endphase. In seiner jüngsten Sitzung stimmte der Gemeinderat einer Nutzungsänderung zu, sodass die ehemalige Sparkassen-Filiale an der Hauptstraße für den Laden genutzt werden kann. Bereits vor der Sommerpause hatte das Gremium dem Bürgermeister grünes Licht dafür gegeben, die nötigen Schritte zur Umsetzung des Projekts einzuleiten.

Innenausbau fast abgeschlossen

Zweiter Bürgermeister Josef Hollmann informierte, dass „Tante M“-Geschäftsführer Christian Maresch vor Ort gewesen sei, um Maße für den Regal-Einbau zu nehmen. „Es gibt noch kleinere Restarbeiten, dann ist der Innenausbau abgeschlossen“, sagte Hollmann. So stünden noch Malerarbeiten und das Verlegen eines neuen Fußbodenbelags an. Bei der Bestückung des Lebensmittel-Sortiments sollen vor allem regionale Firmen zum Zug kommen, so Hollmann. Auf Nachfrage zum Eröffnungstermin sagte Josef Hollmann, dass man derzeit von Mitte Oktober ausgehe.

Thomas Flügel (SPD) berichtete von mehrfach geäußerten Wünschen aus der Bevölkerung zur Aufstellung von Bänken und Tischen beim Laden. „Das ist aktuell nicht möglich“, erwiderte Josef Hollmann und verwies auf entsprechende Vorgaben. „Wenn wir das machen würden, bräuchten wir Toiletten.“ Hollmann weiter: „Wir sollten den Betrieb jetzt mal anlaufen lassen, das steht im Vordergrund.“

Friedhof gestalten

Bürgermeister Josef Hollmann berichtete weiter vom vielfach vorgebrachten Wunsch nach Urnenstelen auf dem Pechbrunner Friedhof. Denn häufig fehlten Angehörige, die Gräber pflegen könnten. Hollmann könne sich vorstellen, dass solche Stelen bei entsprechender optischer Gestaltung den Friedhof attraktiver machen würden. „Platz wäre genügend da“, so Hollmann. Markus Renner (CSU) meinte, dass man darüber diskutieren müsse, wenn die Nachfrage da sei. Isgard Forschepiepe (SPD) wollte wissen, was nach Ablauf der Ruhezeit mit einer Urne geschieht. Josef Hollmann erklärte, dass eine Urne nach 20 Jahren bestattet werden müsse. Aber dies müsse in einer Satzung verankert werden. Hollmann erinnerte an dieser Stelle daran, dass es am Pechbrunner Friedhof bereits Wiesengräber gebe, die pflegeleicht seien. Dominik Wolf (CSU) hielt es für sinnvoll, auch einen Landschaftsgärtner mit zu Rate zu ziehen. Josef Hollmann schlug vor, dass für den Friedhof ein Gesamtkonzept zur Neugestaltung erarbeitet wird. Darüber solle dann abschließend beraten werden. Damit traf er auf Zustimmung.

Gemeinde bildet erstmals aus

Ein Grundstückseigentümer will eine 1,85 Meter hohe Gabionenwand errichten und beantragte daher eine Befreiung von den Richtlinien des Bebauungsplans „An der Mitterteicher Straße“. Bislang sind Einfriedungen mit einer Maximalhöhe von 90 Zentimetern zugelassen. Nach Meinung von Isgard Forschepiepe wäre diese Wand sehr hoch und sie bat darum, eventuell auf 1,60 Meter zu reduzieren. Dominik Wolf hielt das Ganze für vertretbar, da die Wand etwas zurückgesetzt werden solle. Thomas Flügel meinte, dass sich der Eigentümer regelrecht „einmauere“. Am Ende gab der Gemeinderat grünes Licht.

Josef Hollmann teilte noch mit, dass zum 1. September erstmals ein Auszubildender bei der Gemeinde angefangen hat. Benedikt Pakull erlernt den Beruf des Wasserwarts, als Ausbilder fungiert Wassermeister Wolfgang Haberkorn.

 

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