Kaum hat die Spielzeit 2022/23 begonnen, legt Intendant Reinhardt Friese schon das Programm für die darauffolgende vor. Es wird seine letzte sein. Zwölf Jahre hat er dann am Theater Hof gewirkt. Friese hinterlässt große Spuren. „Kommt das Beste zum Schluss? Ist der Erfolg der letzten Jahre noch zu toppen?“, fragt Oberbürgermeisterin Eva Döhla. „Wir versuchen immer, noch besser zu werden“, kontert der Intendant. Es gelte, die richtigen Fragen zu stellen und das Publikum einzuladen, ein Thema zu hinterfragen. Das Sperrige habe ebenso seine Berechtigung wie das Unterhaltsame. Die Darbietungen des Theaters Hof seien nie beliebig oder kalt, orientierten sich immer an den Menschen, lobt Döhla. Die Stadt werde weiterhin für ihr Theater kämpfen.