Hof - Es ist ein wüstes Besäufnis, zu dem sich am 17. April des vorigen Jahres, mitten in der Corona-Zeit, drei Männer in einer Wohnung in Rehau treffen. Es gibt mindestens anderthalb Flaschen Whiskey, dazu Wein und ein bisschen Marihuana. Am Abend des nächsten Tages liegt einer von ihnen, der 44-jährige Hausmeister Uwe S., tot auf dem Wohnzimmerfußboden – mit 1,8 Promille Alkohol im Blut und zahlreichen schweren inneren Verletzungen. Wie es dazu gekommen ist und wer dem damals 44-jährigen Uwe S. diese Verletzungen zugefügt hat, darum geht es in einem Verfahren, das am Freitag vor dem Landgericht Hof begonnen hat.