Für zwei Jahre war Swindon, die britische Stadt in der Grafschaft Wiltshire (Region South West England)
mit knapp 160.000 Einwohnern sein neues Zuhause. Gut behütet bei den dortigen Gastfamilien war es
aber alles andere als Urlaub und Erholung. Ein Academy-Tag ist hart und lang. „Jeder Tag ist von früh bis spät durchgetaktet, morgens Training, dann bis 16 Uhr Schule und dann nochmals leichtes Training – da fällst du am Abend müde ins Bett und brauchst nichts mehr“, so der gebürtige Bad Nauheimer, der gerne in
seiner Freizeit Fußball oder Basketball spielt. Dafür war auf der Insel keine Zeit, zumal er neben
dem Sport auch seinen erfolgreichen Schulabschluss GCSE ablegte. Jetzt will der 17-Jährige noch einen drauflegen und seine A-Levels erfolgreich absolvieren.
Das Eishockey-Gen hat der Wölfe-Neuzugang scheinbar von seinem Vater Thorsten vererbt bekommen.
Dieser spielte zwar nicht selbst aktiv, ist aber seit zwei Jahren Teammanager des Oberliga Nordligisten Krefelder EV U23, der aber auch schon elf vorherige Jahre in der Branche tätig war. Warum letztendlich seine Wahl auf Oberfranken und die Selber Wölfe fiel ist losgelöst vom eishockeybegeisterten Vater. Sein Spielvermittler war es, der Max Licht informierte, dass in Selb ein junger Goalie gesucht wird. „Das reizte mich, und nachdem Selb - wie mir mein Vater sagte - eine gute Adresse in der Oberliga ist, reizte mich diese Offerte und ich freue mich auf die neue Aufgabe“, so Licht. Der 17-Jährige soll neben seiner Rolle bei der U20 auch offiziell als Goalie Nummer 3 dem Oberligakader angehören und Back-Up im Falle für Weidekamp und/oder Mnich sein.