Selb/München - Die wegen des Coronavirus in Schieflage geratene BHS Tabletop AG wird voraussichtlich bald nicht mehr an der Börse gelistet sein. Der Mehrheitsaktionär des Selber Porzellanherstellers, die BHS Verwaltungs-AG, plant einen sogenannten verschmelzungsrechtlichen Squeeze-out, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Demnach wurde der Vorstand der BHS Tabletop AG gebeten, das entsprechende Verfahren und damit die Übertragung der Aktien der Minderheitsaktionäre des Unternehmens auf die BHS Verwaltungs-AG einzuleiten. Die Streuaktionäre sollen "eine angemessene Barabfindung"erhalten, heißt es. Im Kern bedeutet dieser Schritt, dass die BHS Tabletop AG in der BHS Verwaltungs-AG aufgeht, Minderheitsaktionäre abgefunden werden und der Selber Porzellanhersteller dann zu 100 Prozent zur Münchener Serafin-Gruppe gehört.