WM-Finalist & Ribery Star-Gäste bei Mini-EM in Rehau

Bei der Mini-EM haben in Rehau nicht nur die Stars von morgen ihr Können unter Beweis gestellt. Auch auf den Rängen gab es namhafte Gäste – unter ihnen ein früherer Bundesliga-Kultkeeper und ein Ex-Nationalspieler.

Das Sportzentrum in Rehau ist in der Regel kein Ort, wo sich Nationalspieler und frühere Profi-Fußballer tummeln. Außer es findet die Mini-EM statt. An diesem Wochenende war es wieder soweit – und natürlich standen auch wieder namhafte Gäste auf und neben dem Platz. Doch man musste ein genaues Auge haben – und fast schon ein wandelndes Fußball-Lexikon sein, um die Promis zu erkennen: Einer, der mit Ajax Amsterdam den Weg nach Rehau genommen hatte, war John Heitinga. Als Profi lief er unter anderem für Ajax, Athletico Madrid und Everton auf. Für die niederländische Nationalmannschaft lief er im Zeitraum von 2004 bis 2013 87 Mal auf, erzielte dabei sieben Tore. Bei der WM 2010 sah er im Finale gegen Spanien in der Nachspielzeit die Gelb-Rote Karte – und musste sich später zusehen, wie sich die Spanier zum Weltmeister krönten.

Ebenfalls einen großen Namen hat Gabor Kiraly. Als Torhüter war er als der Mann mit der (grauen) Jogginghose bekannt und spielte in Deutschland für Hertha BSC und 1860 München. Und der Kult-Keeper hat etwas, das ganz wenige Fußballstars von sich behaupten können: Kiraly hat in seiner ungarischen Heimat einen Klub gegründet – mit seinem Namen. Der Kiraly SZE war bei der Mini-EM mit einem U11-Team am Start.

Ebenfalls einen bekannten Namen trägt Ojokojo Torunarigha. Sein Nachname dürfte den Jüngeren von Jordon Torunarigha bekannt sein, Ojokojo Torunarighas Sohn, der bei Hertha BSC unter Vertrag steht, zuletzt aber nach Belgien ausgeliehen war. Ojokojo Torunarigha weiß also, wie man junge Fußballer bis in die Bundesliga führt – und trainierte den Turniersieger Hertha BSC.

Eine ähnliche Geschichte konnte das Team des FC Bayern München erzählen: Beim Rekordmeister lief ein bekannte Name auf, den jeder Fußballfan in Deutschland kennt: Ribery. Allerdings nicht Franck, sondern Seif stand bei den Münchnern im Kader und spielte mit. Sein Vater hatte ihn allerdings nicht nach Oberfranken begleitet. Gelohnt hätte es sich für ihn bestimmt, wäre er doch im Rehauer Sportzentrum auf den ein oder anderen bekannten (Gegen-)Spieler aus seiner aktiven Zeit getroffen.

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