Wunsiedel - Bei den Themen Freizeit und Tourismus setzt das Fichtelgebirge auf Bewährtes wie Wandern, Skifahren (alpin und nordisch) und Wellness. Der Fichtelgebirgstag zeigte aber nicht nur die Fülle des Angebots zu diesen Themen, sondern auch etliche neue Wege, die Gemeinden, Tourismusbetriebe und Vereine gehen; die Messe informierte auch über neue Trends. Beispiel Ochsenkopf: "Schneeschuhlaufen ist bei uns absolut in", berichtete Andreas Munder, der Geschäftsführer der Tourismus & Marketing GmbH Ochsenkopf, in der die Gemeinden Bischofsgrün, Fichtelberg, Mehlmeisel und Warmensteinach zusammenarbeiten. Ein bis zwei geführte Touren würden in der Wintersaison pro Woche angeboten - und die Nachfrage sei riesig. Munder stellte bei der Messe den Ochsenkopf unter anderem mit einem neuen, modern gestalteten Winterprospekt vor. Ganz auf den Trend Klettern setzt der Wunsiedler Arzt Roman Lebek. Der Bauherr des "Wunsiedler Zuckerhutes" - eines Indoor-Kletterzentrums in der Innenstadt - stellte beim Fichtelgebirgstag sein Projekt vor. Am 20. Dezember wird eröffnet; Kletterfans können sich hier auf einer Kletterfläche von rund 600 Quadratmetern mit etwa 16 Metern Höhe austoben. Ein ganz anderes Projekt entsteht derzeit in Nagel. Hier haben 17 Frauen ihre Liebe zu den Kräutern und damit einen starken Trend entdeckt. "Kräuter sind ein echtes Thema", sagte Ute Hilpert von den Kräuterfrauen "Herberia". "Wir werden völlig überrannt." Die Kräuterfrauen bieten ein großes Programm rund um die Kräuter und die Kräfte der Natur an - und stoßen Ute Hilpert zufolge auf ein riesiges Interesse. Die Gemeinde nutzt das und wirbt inzwischen für sich als "Natur- und Kräuterdorf". T. S.
Wunsiedel TRENDS IM FICHTELGEBIRGE
Redaktion 26.10.2009 - 00:00 Uhr