A 9 bei Münchberg gesperrt Schwerverletzter nach Kollision

Unfall am frühen Montagnachmittag auf der A9 in Richtung Berlin im Bereich der Anschlussstelle Münchberg-Nord: Ein Kleintransporter und ein Lastwagen sind zusammengekracht.

Münchberg - Auf der A 9 in Fahrtrichtung Berlin ist am  Montag um 12.35 Uhr ein Transporter  mit dem Heck eines Lkw kollidiert, der Betonteile geladen hatte. Das Unglück ereignete sich etwa einen Kilometer  nach der Anschlussstelle Münchberg-Nord. Der österreichische Kleintransporter war aus noch ungeklärter Ursache von der mittleren Spur auf  die rechte Spur geraten, wie die Hofer Verkehrspolizei auf Nachfrage unserer Zeitung berichtet.

Dort fuhr er nahezu ungebremst in den Lkw. Während der 22-jährige, österreichische  Fahrer des Kleintransporters noch selbst aussteigen konnte, ist der Beifahrer, ein 35-Jähriger aus Slowenien, schwer verletzt. Die Wucht der Kollision war laut Augenzeugen so stark, dass der Sattelschlepper, den ein 49-jährigen Mann aus Ellwangen steuerte, ins Schlingern geriet.  Jedoch konnte ihn der  Fahrer noch zum Stehen bringen. Der Kleintransporter indes ist im Frontbereich  schwer deformiert. Ein Rettungshubschrauber brachte dessen schwer verletzten Beifahrer  in das  Klinikum in Bayreuth. Der Unfallfahrer kam zur Untersuchung mit dem Rettungswagen in das Krankenhaus Münchberg.

Ein zweiter Rettungshubschrauber  war ebenfalls angeflogen, rückte aber  leer wieder ab. Zur Bergung war es nötig, die Autobahn vollständig zu sperren. Die Arbeiten zogen sich über mehrere  Stunden hin. Das  Technische Hilfswerk und  Kräfte der umliegenden Feuerwehren waren im Einsatz. Die Autobahnmeisterei leitete den Verkehr an der Anschlussstelle Münchberg/Nord von der Autobahn und richtete eine Umleitungsstrecke ein. Es bildete sich zwischenzeitlich ein Stau von neun Kilometern Länge.

Ein Gutachter und ein Vertreter der Staatsanwaltschaft kamen zur Unfallstelle. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Schaden auf mindestens 50. 000 Euro.

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