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Mazda2: Jetzt ab Werk mit Kurven-Freude

Gute Nachricht für Gernlenker und Freunde gepflegter Bogenfahrt: Auch den Mazda2 gibt es ab sofort serienmäßig mit G-Vectoring Control. Eine Art künstliches Anbremsen, durch das am Kurveneingang mehr Gewicht auf der Vorderachse lastet. Das sorgt für Grip, Traktion - und Freude.



 

Zusammen mit der präzisen Lenkung und angenehm straffen Dämpfern erlaubt der 4,06 Meter kurze Fünftürer sportliches Fahren bis tief hinein in den Grenzbereich. Das liegt auch am konsequenten Leichtbau, der das Gewicht auf 970 Kilo drückt. Nimmt man noch die schön geformten Sitze dazu, stellt sich tatsächlich dieses Gefühl von "Jinba Ittai" ein, wie sie bei Mazda die Einheit von Ross und Reiter nennen.

Mit der Modellpflege haben die Japaner auch das Lenkrad neu gestaltet, das optionale Head-up Display projiziert in Farbe, und je nach Ausstattung gehören automatisch anklappende Außenspiegel, Digitalradio sowie eine Teillederausstattung dazu. Auf Wunsch hält der Mazda2 die Spur, beäugt die Fahrer-Fitness – und zur Not bremst er. Sogar beim Rückwärtsfahren.

Selbst hinten sitzt man bis zu einer Körpergröße von 1,80 Metern noch einigermaßen kommod. Pluspunkte gibt es für Bordcomputer und Multimediasystem im 7-Zoll-Bildschirm sowie die intuitive Bedienung, Abzüge für den Kofferraum. Der Platz ist mit 280 Litern okay, eröffnet sich allerdings nur über eine hohe Ladekante. Und bei umgelegter Rückenlehne bleibt im Boden eine Stufe.

In Sachen Motor fahren sie bei Mazda seit Jahren auf einer Sonderspur. Der extrem hoch verdichtende 1,5-Liter-Benziner wird mit 75, 90 und 115 PS angeboten. Je nach Variante sortiert sich die Kraft über fünf oder sechs Gänge, für das mittlere Modell gibt es zudem eine sechsstufige Automatik.

Ungeachtet aller Debatten bietet der 1,5-Liter-Diesel den besten Mix aus Dynamik und Verbrauch. Er verdichtet mit phänomenal niedrigen 14,8:1 und damit nahe der Grenze, wo in heiße Luft gespritzter Diesel überhaupt noch zündet. Vorteil: Der Sprit verbrennt kühler und setzt weniger Stickoxide frei. Vor allem aber fährt sich der Motor deutlich spritziger als seine 105 PS vermuten lassen. Und bei zügiger Fahrt hat man noch mehr Gründe, in der sensationell knackigen Schaltung zu hantieren.

Die Preise für den Mazda2 beginnen wie bisher bei 12 890 Euro, der Diesel startet bei 15 690. Apropos: Gekerbte und deshalb mitschwingende Kolbenbolzen lassen kaum Nageln aufkommen. Und weil sie im Mazda2 jetzt noch mehr Dämmung verbauen, ist man selbst unter Volllast und bei hohem Tempo nahezu in aller Stille unterwegs. Sogar in Kurven.

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Wolfgang Plank

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Veröffentlicht am:
15. 06. 2017
18:30 Uhr

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15. 06. 2017
18:30 Uhr



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