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Influencer – der Anglizismus des Jahres 2017

Jedes Jahr wählt die Jury um ihren Vorsitzenden, den Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch von der Freien Universität Berlin, einen Begriff als Anglizismus des Jahres. In diesem Jahr ist es das Wort Influencer. Es handelt sich dabei um ein klassisches Lehnswort aus dem Englischen, dessen Gebrauch in der deutschen Sprache sprunghaft angestiegen ist. Doch woran liegt das?



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Der Anglizismus Influencer bezeichnet heutzutage eine Gruppe zumeist jüngerer

Menschen, die via Social Media Einfluss auf andere nehmen. Sie prägen die öffentliche Meinung und bringen Werbung an die Leute, ohne dass diese als solche auf den ersten Blick erkennbar ist. Influencer Marketing nennt sich diese neue Form der Werbung, die kräftig Geld in die Kassen von Unternehmen und Meinungsmachern spült.

Mit großer Reichweite zum Erfolg – die Influencer

Erfolgreiche Blogger, Popsternchen und IT-Girls nutzen dafür ihre Popularität und große Fangemeinde. Sie bieten Einblick in ihr Privatleben und vermarkten dabei ganz nebenbei einige Produkte. Ob diese privaten Einblicke die Realität wiederspiegeln sei dahin gestellt. Da sehen die Fans den neuesten Lippenstift auf dem Kosmetiktisch oder den tollen Kochtopf in der Küche. So nutzen die Influencer ihre Popularität für Werbung. Denn ihre Fangemeinde, die häufig aus Mädchen und jungen Frauen besteht, kauft gerade diese Lippenstiftmarke dann verstärkt. Auf YouTube gibt es dann noch die passenden Schminktipps vom beliebten Promi.

Oder der Influencer zeigt sich, wie er sich bei Casino Spielen online vergnügt. Dabei nutzt er den Online Casino Bonus und tut dies seinen Fans auch gleich Kund. Ein kleiner Hinweis auf den einmaligen Online Casino Bonus ohne Einzahlung 2018 und die Klicks steigen sprunghaft an. Es gibt viele Möglichkeiten des Influence Marketing, das Unternehmen immer lieber nutzen. Im Vergleich zur Massenwerbung im Fernsehen oder Radio erreichen die Werber die richtige Zielkundschaft. So zeigen Studien, dass die Effizienz dieser Werbung oftmals erfolgreicher ist, als über andere Kanäle. Aus den YouTubern und Bloggern der letzten Jahre bildete sich inzwischen eine eigene Form der Prominenz.

Woher stammt der Begriff Influencer?

Influencer ist ein Begriff aus dem 17.Jahrhundert. Zu dieser Zeit bezog er sich auf Kirchenoberhäupter, hochgestellte, politische Persönlichkeiten sowie institutionelle Machtpersonen. Marketingfachleute verwenden diesen Begriff seit dem Jahr 2007. Die aktuellen Influencer sind weder Personen in hohen Ämtern noch aus Adelskreisen. Trotzdem begeistern sie viele Menschen auf Facebook, YouTube, Instagram, Twitter und vielen Plattformen mehr.

Die einen sind bekannt aus dem Fernsehen, als Sänger oder anderer Promi. Doch auch andere jungen Leute haben sich schnell zu erfolgreichen Influencern entwickelt. Social Media macht es möglich, mit vielen interessanten Posts eine breite Fangemeinde zu erschaffen. Je weiter der virtuelle Einfluss reicht, desto höher sind die Gagen für die Werbung. Kritiker werfen dem Influence Marketing vor, das Gesetz gegen die Schleichwerbung zu umgehen. Bis sich dort eine rechtliche Regelung findet, kassieren Unternehmen und Meinungsmacher kräftig ab. Über Social Media sollen Unternehmen inzwischen Milliardenumsätze mithilfe von Influencern machen. Ein Ende des gut gehenden Geschäftes ist nicht in Sicht, sodass wir den Anglizismus des Jahres 2017 noch oft hören werden.

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