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Das Neueste aus dem Netz

Noch bis Sonntag trifft sich die Mobilfunk-Branche in Spanien beim Mobile World Congress. Schlagzeilen aus Barcelona



 

Comeback mit Tastatur

In der Frühzeit der Smartphone-Ära gehörte Blackberry zu den prägenden Marken. Mit dem Siegeszug der Touchscreens verlor der kanadische Hersteller dann jedoch rasant an Bedeutung. Bei dieser Vorgeschichte erscheint es durchaus originell, einen Comeback-Versuch ausgerechnet mit einem Tasten-Smartphone zu starten. Das Modell "KEYone" läuft mit Googles Android und nicht mehr mit dem hauseigenen Betriebssystem. Die Tasten sind berührungsempfindlich, sodass auch das typische Smartphone-Wischen möglich ist, zum Beispiel zum Umblättern.

Datenbrillen made in Germany

Zeiss und die Telekom haben eine Kooperation bei der Herstellung von Datenbrillen angekündigt. Diese blenden dem Träger zusätzliche Informationen oder Bilder ein, etwa die Position freier Parkplätze. Augmented Reality (erweiterte Realität) heißt diese Technik, die vor allem durch die Pokémon-Jagd im vorigen Jahr bekannt wurde. Dafür braucht es smarte Brillen, die sich äußerlich kaum von normalen Brillen unterscheiden, und eine ausreichend stabile Internetanbindung. Für Letztere soll die Telekom mit dem künftigen Mobilfunknetz der fünften Generation (5G) sorgen.

Smart und fair – das Fairphone

Nachhaltigkeit ist längst auch ein Thema für die Mobilfunkbranche. Auf diesen Trend setzt das niederländische Unternehmen Fairphone, das Smarthpones mit austauschbaren Modulen herstellt. Die Geräte lassen sich so leichter reparieren und können länger genutzt werden. So sollen Ressourcen geschont und ein Zeichen gesetzt werden. "Im Kongo riskieren Menschen ihr Leben in Minen, um Mineralien zu gewinnen, damit die Nutzer immer neuere und dünnere Smartphones bekommen", erklärte Bas van Abel, Gründer und Chef von Fairphone, das Dilemma.

Nostalgie und kleiner Preis

Mit der Ankündigung, sein Kult-Telefon 3310 wieder auf den Markt zu bringen, hatte Nokia schon vor einigen Wochen für Aufsehen gesorgt. Dass dies weniger ein Anflug von Nostalgie denn ein strategisches Manöver für den Wiedereinstieg ins Mobilfunk-Geschäft war, ist in der Branche kein Geheimnis. In Barcelona stellte das finnische Unternehmen jetzt drei neue Budget-Smartphones vor, Geräte also zum moderaten Preis. Das Nokia 3, das Nokia 5 und das Nokia 6 laufen
mit Android 7 und kosten zwischen 139 und 299 Euro.

So! erklärt:Technik-Fachbegriffe

5G:: Der Datenumschlag nimmt immens zu, hier soll die Netzwerk-Technik der nächsten (5.) Generation die Lösung bringen. Die Netzwerke der Zukunft müssen extrem flexibel gestaltet sein und auch Ausschläge beim Datenvolumen verarbeiten können. Zudem sollen die Reaktionszeiten extrem kurz sein, sodass selbst ein Auto per Funk gesteuert werden könnte. Noch gibt es keine Standards
eSIM: Wer den Mobilfunk-Anbieter wechselt, braucht bisher auch eine neue Plastik-SIM-Karte. Mit der eSIM ändert sich das: Das ist ein fest im Gerät verbauter Chip, bei dem Netzbetreiber und Telefonnummer einfach per Funk geändert werden können. Das könnte Verbraucher dazu verleiten, beim Anbieter-Wechsel entschlossener als heute zu handeln. Bisher kommen eSIM vor allem in Autos und Industriemaschinen zum Einsatz, mit einer Ausbreitung in Smartphones wird erst in einigen Jahren gerechnet.
NFC: Die Abkürzung steht für die Funktechnik "Near Field Communication". Sie wurde bereits 2002 entwickelt. Beim Einsatz von NFC in der Praxis wird ein Chip an ein Lesegerät gehalten. NFC-Chips finden sich unter anderem in Bank- oder Zutrittskarten sowie in diversen Smartphones. Die Energie für die Übertragung erhält der Chip vom elektromagnetischen Feld des Lesegeräts. Auf Basis der Technik werden aktuell unter anderem Smartphone-Bezahldienste aufgebaut.
OLED: Dies ist eine Display-Technik mit organischen Elementen, die große Vorteile gegenüber den heute dominierenden LCD-Bildschirmen bietet. Das Bild ist kontrastreicher, zudem sind OLED-Displays nur wenige Millimeter dünn. Das hat allerdings auch seinen Preis: Obwohl die Hersteller die Kosten in den vergangenen Jahren deutlich senken konnten, sind OLED-Fernseher immer noch deutlich teurer. Dafür kommen sie in Smartphones und Computer-Uhren zum Einsatz.
HDR: Die als "High Dynamic Range" bekannte Technologie kannte man zunächst vor allem aus der Fotografie. Es geht darum, kontrastreichere Bilder zu bekommen, die sowohl helle als auch dunkle Details gleichmäßig gut darstellen. Inzwischen wird die Technologie auch bei Fernsehgeräten eingesetzt – und kommt nun auch auf Smartphone-Bildschirme, zum Beispiel im neuen LG-Flaggschiff G6.

Veröffentlicht am:
02. 03. 2017
19:15 Uhr

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dpa

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02. 03. 2017
19:15 Uhr



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