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Arzberg

1500 Euro für Flüchtlingsarbeit

Eine Spende der Sparkasse dient dem Projekt "Hand in Hand im Fichtelgebirge". Damit bietet die AWO Arzberg Hilfe im ganzen Landkreis Wunsiedel an.



Alexander Richter von der Sparkasse Hochfranken (links) übergab den symbolischen Scheck für die Spende an Alexander Wagner (Zweiter von links) und Hanna Keding von der AWO. Die Spende vermittelt hatte Bürgermeister Stefan Göcking (rechts). Foto: Christl Schemm
Alexander Richter von der Sparkasse Hochfranken (links) übergab den symbolischen Scheck für die Spende an Alexander Wagner (Zweiter von links) und Hanna Keding von der AWO. Die Spende vermittelt hatte Bürgermeister Stefan Göcking (rechts). Foto: Christl Schemm  

Arzberg - Aus der sogenannten Gewährsträgerspende an die Stadt Arzberg hat Individualkundenberater Alexander Richter von der Sparkasse Hochfranken 1500 Euro an die Arbeiterwohlfahrt Arzberg übergeben. Die Spende hatte Bürgermeister Stefan Göcking vermittelt. Laut stellvertretendem AWO-Vorsitzenden Alexander Wagner ist das Geld für "Hand in Hand im Fichtelgebirge" bestimmt. In diesem Projekt bietet Hanna Keding von der AWO-Koordinierungsstelle für bürgerschaftliches Engagement Beratung und Hilfe für alle Helferkreise an, die sich im Landkreis Wunsiedel in der Flüchtlingsarbeit engagieren. Die Stelle ist gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration und bekommt 2018 den neuen Namen "Begegnung und Partizipation im Engagement mit Geflüchteten".

Dieses Projekt dient laut Hanna Keding und Alexander Wagner dazu, mit hauptamtlich geleitetem Ehrenamt im Landkreis gelebte Willkommenskultur und beidseitige Integration zu erhalten. Eine Bedarfsermittlung habe ergeben, dass neben der zum Teil nur stundenweise hauptamtlichen Leistung von Beratungsstellen in den Einrichtungen und Unterkünften zusätzliche Zuwendung und Hilfestellung notwendig sei. Die von der AWO Arzberg-Schirnding hauptamtlich begleitete und geführte ehrenamtliche Arbeit sei eine reelle Möglichkeit, diese Leistungen anzubieten.

"Geflüchtete sollen möglichst schnell in die Lage versetzt werden, sich in Sprache, Kultur und Alltag der Aufnahmegesellschaft zurechtzufinden, aber auch eigene Projekte realisieren zu können", erläuterte Hanna Keding den Hintergrund des Projekts. Angebote dazu könnten in Absprache mit den Trägern und Einrichtungen realisiert und den Bedürfnissen der Geflüchteten angepasst werden. Die Angebote zeichneten sich durch Regelmäßigkeit und Verbindlichkeit aus. Ehrenamtliche und Einrichtungen würden qualifiziert und begleitet.

Angeboten werden Keding zufolge Kleinprojekte in den Bereichen Begegnung, Bildung, Begleitung, und zwar wöchentlich, monatlich, sporadisch oder nach Bedarf. Aktuell liefen 16 Projekte, zum Beispiel der Kochkurs "Multikultinarisch", Schülernachhilfe, Cricket-Team, Hallenfußball, Patenschaften, Chorprojekt, Gartenprojekt, Begleitung, Fahrradwerkstatt, Tafel und Frauen-Näh-Café.

Hanna Keding und Alexander Wagner bedankten sich bei Sparkasse und Stadt Arzberg für die Spende. Bürgermeister Stefan Göcking betonte, dass die AWO in der Betreuung der geflüchteten Menschen der Stadt "so richtig Arbeit abnehme" und das Geld in dem Projekt gut angelegt sei.

Christl Schemm

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Veröffentlicht am:
22. 12. 2017
17:12 Uhr

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Christl Schemm

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22. 12. 2017
17:12 Uhr



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