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19 Kandidaten wollen in den Gemeinderat

Siebzehn Männer und zwei Frauen treten in Höchstädt auf der SPD-Liste an. Der Ortsverein nominiert sie einstimmig.



Landratskandidat Holger Grießhammer (hinten, links) und stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende Uschi Schricker (vorne, Mitte) gratulierten den Kandidaten der SPD-Gemeinderatsliste zu ihrer Nominierung. Zur Wahl stellen sich (hinten, von links) Hans Jürgen Lang, Max Neidhardt, Hilmar Pöhlmann, Detlef Krank, Jürgen Wirth, Stefan Hering, Wolfgang Melzer und Gerhard Pöhlmann sowie (vorne, von links) Uwe Döbereiner, Claudia Gerlt, Sabine Lang und Thomas Rasp. Die weiteren Kandidaten waren bei der Nominierungsversammlung nicht anwesend.	Foto: Rainer Maier
Landratskandidat Holger Grießhammer (hinten, links) und stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende Uschi Schricker (vorne, Mitte) gratulierten den Kandidaten der SPD-Gemeinderatsliste zu ihrer Nominierung. Zur Wahl stellen sich (hinten, von links) Hans Jürgen Lang, Max Neidhardt, Hilmar Pöhlmann, Detlef Krank, Jürgen Wirth, Stefan Hering, Wolfgang Melzer und Gerhard Pöhlmann sowie (vorne, von links) Uwe Döbereiner, Claudia Gerlt, Sabine Lang und Thomas Rasp. Die weiteren Kandidaten waren bei der Nominierungsversammlung nicht anwesend. Foto: Rainer Maier  

Höchstädt - "Demokratischer geht‘s nicht." Mit diesen Worten hat SPD-Landratskandidat Holger Grießhammer das Verfahren gelobt, mit dem der SPD-Ortsverein Höchstädt seit 1978 seine Kandidatenreihung für die Gemeinderatswahl ermittelt. "So, wie ihr das heute gemacht habt, habe ich das noch nicht miterlebt. Es ist ein gutes und sehr sauberes Verfahren", sagte Grießhammer.

Die Kandidaten

Für den Stadtrat bewerben sich folgende Kandidaten:

1. Uwe Döbereiner, 54 Jahre, Brauerei-Außendienstmitarbeiter

2. Hans Jürgen Lang, 54, Industriemeister Keramik

3. Stefan Hering, 43, Industriemeister Metall

4. Thomas Rasp, 35, Diplom-Ingenieur Werkstofftechnik (FH)

5. Thomas Denk, 53, Zollbeamter

6. Gerhard Pöhlmann, 71, kaufmännischer Angestellter i.R.

7. Max Neidhardt, 60, Kunststoffschlosser

8. Sabine Lang, 50, Personalfachkauffrau

9. Wolfgang Melzer, 55, Logistiker

10. Jens Purucker, 40, Zollbeamter, Diplom-Verwaltungswirt

11. Detlef Krank, 61, Leiter Physikalische Therapie

12. Jürgen Wirth, 58, Polizeibeamter

13. Uwe Müller, 50, Geschäftsführer

14. Rüdiger Kraus, 52, Arbeitsvorbereiter

15. Hilmar Pöhlmann, 70, Krankenpfleger i.R.

16. Gerry Rudert, 43, Krankenpfleger

17. Claudia Gerlt, 62, kaufmännische Angestellte

18. Hartmut Landgraf, 57, Facharbeiter für Glastechnik

19. Gerhard Haas, 57, Zimmermann


In Höchstädt stellt jedes Parteimitglied zunächst seine bevorzugte Kandidaten-Liste zusammen. Dann werden diese Platzierungen zusammengezählt und danach werden die Plätze auf der Gemeinderatsliste errechnet. Dass die dann in der Nominierungsversammlung so abgesegnet wird, ist nur noch Formsache: Alle anwesenden Mitglieder stimmten der zuvor ermittelten Liste zu.

Für die SPD kandidieren demnach am 15. März 2020 zweiter Bürgermeister Uwe Döbereiner auf Listenplatz eins und danach Ortsvereinsvorsitzender Hans Jürgen Lang, Stefan Hering, Thomas Rasp, Thomas Denk, Gerhard Pöhlmann, Max Neidhardt, Sabine Lang, Wolfgang Melzer, Jens Purucker, Detlef Krank, Jürgen Wirth, Uwe Müller, Rüdiger Kraus, Hilmar Pöhlmann, Gerry Rudert, Claudia Gerlt, Hartmut Landgraf und Gerhard Haas.

Die SPD hofft, ihre vier Sitze im zwölfköpfigen Gemeinderat mindestens zu behaupten, wobei der bisherige SPD-Rat Udo Dilsch nicht mehr kandidiert. Uwe Döbereiner fand es "klasse, dass die SPD eine so starke Liste aufstellen kann". Im Namen der Gemeinde dankte er allen Bewerbern dafür, dass sie sich für diesen demokratischen Prozess zur Verfügung stellen. Die Reihung der Kandidaten auf der Liste sei nur ein Vorschlag. "Gewählt wird immer noch vom Bürger", sagte Döbereiner. Es sei durchaus möglich, dass ein Kandidat von hinten auf einen Gemeinderatsplatz vorgewählt werde.

Auch Ortsvereinsvorsitzender Hans Jürgen Lang sagte, die Sozialdemokraten hätten eine sehr gute Liste zusammenbekommen. "Das sind alles Leute, die mitmachen und mitgestalten wollen."

Landratskandidat Holger Grießhammer wünschte seinen Höchstädter Genossen, dass sie gestärkt aus der Kommunalwahl hervorgehen. Auf den bevorstehenden Kommunalwahlkampf eingehend, sagte Grießhammer: "Wir haben gemeinsam viel vor in den nächsten Wochen und Monaten." Auch er dankte allen, die bereit sind, für so ein Amt zu kandidieren. In der Kommunalpolitik habe man die Möglichkeit, seine Heimat zu gestalten. Deshalb bewerbe er sich auch um den Posten des Wunsiedler Landrats: "Auch ich möchte für meinen Heimat-Landkreis arbeiten."

Als Priorität seiner künftigen Arbeit, sollte er zum Landrat gewählt werden, nannte Grießhammer die regionale Wirtschaftspolitik: "Wenn die Wirtschaft floriert, dann geht es auch den Kommunen und dem Landkreis gut." Gerade durch die drohende Krise in der Automobil-Industrie gehe man spannenden Zeiten entgegen, da ja auch der Landkreis viele Zulieferbetriebe habe. "Manche bauen bereits Arbeitsplätze ab", sagte Grießhammer. Er warnte aber vor Hauruck-Aktionen. Als künftiger Landrat will der Weißenstädter Unternehmen mehr Platz bieten und "Freiraum mit Maß und Ziel" schaffen. Wer Investoren und in der Folge auch mehr Bevölkerung in den Landkreis locken möchte, müsse dafür auch Flächen bereitstellen. Als weiteren Schwerpunkt nannte Grießhammer das Klinikum Fichtelgebirge, das er mit beiden Häusern in Marktredwitz und Selb erhalten wolle, und die hausärztliche Versorgung, die in der Region zum großen Problem zu werden drohe. Für ehrenamtliches Engagement möchte Grießhammer - analog zum Freistaat - auf Landkreis-Ebene ein attraktives Bonus-System etablieren.

Autor

Rainer Maier
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Veröffentlicht am:
19. 11. 2019
17:06 Uhr

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Rainer Maier

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Veröffentlicht am:
19. 11. 2019
17:06 Uhr



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