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Arzberg

Abbruch hat bereits begonnen

Der Umbau der alten Schule auf dem Arzberger Kirchberg in ein Bürgerhaus geht in die erste Runde. Im April 2021 soll alles fertig sein.



So stellen sich die Architekten die Gestaltung des Bürgerhauses von außen vor. Grafik: Horstmann und Partner
So stellen sich die Architekten die Gestaltung des Bürgerhauses von außen vor. Grafik: Horstmann und Partner  

Arzberg - Mit den ersten Abbrucharbeiten im Inneren des alten Schulhauses auf dem Arzberger Kirchberg ist der erste Schritt für den Umbau in ein Bürgerhaus bereits gemacht. Etwas verändert hat sich das Konzept für die Gestaltung. Ruth Schwarzmeier vom Planungsbüro Horstmann und Partner in Bayreuth stellte in der Arzberger Stadtratssitzung am Donnerstagabend die überarbeiteten Pläne sowie die Kosten- und Terminplanung vor.

Wie berichtet, soll das alte Zentralschulhaus ein Ort werden, in dem sich möglichst viele Arzbergerinnen und Arzberger wohlfühlen. Vereine, Jugend, Senioren, Musikschule, Modellsammlung des Kraftwerks, Sandauer Heimatstube, ein Generationencafé - sie alle sollen in dem künftigen Bürgerhaus ihren Platz finden. Außer dem Kopfbau am Singer-Park sollen nach dem Konzept der Architektinnen alle anderen Gebäudeteile abgerissen werden. Anstelle der Anbauten und des Turms an der Friedhofsstraße soll ein neuer, moderner Trakt entstehen.

Die Abbrucharbeiten haben laut Ruth Schwarzmeier schon begonnen. Diese sollen bis Oktober abgeschlossen sein. Den Baubeginn für den Kopfbau kündigte die Architektin für Oktober an. Die Arbeiten für den Neubau sollen im März 2020 starten. Das ganze Projekt soll im April 2021 abgeschlossen sein. Anschließend würden die Außenanlagen gestaltet. Die Kosten bezifferte die Fachfrau auf derzeit 5,4 Millionen Euro.

Eine der Veränderungen gegenüber der bisherigen Planung ist laut Ruth Schwarzmeier, dass das Dach des Neubaus nur extensiv begrünt werden soll. Im Inneren haben sich zum Beispiel die Aufteilung der einzelnen Räume, die Fluchtwege und die Maßnahmen für die Statik verändert.

Bürgermeister Stefan Göcking sprach von einem "städtebaulichen Vorzeigeprojekt", das mit dem Bürgerhaus entstehen werde. Die Zusammenarbeit mit dem Bayreuther Architekturbüro funktioniere hervorragend. Martina von Waldenfels wollte wissen, ob geplant sei, die verschiedenen Bereiche abzuschließen oder ob immer jemand da sein werde, der auf das Gebäude aufpasst. Letzteres verneinte der Bürgermeister. Durch die Gestaltung der Räume habe die Stadt die Möglichkeit, das Gebäude "flexibel zu bespielen". Martina von Waldenfels regte zudem an, vor der Glasfassade des Neubaus einige Bäume zu pflanzen.

Mit der Zustimmung zum Bauantrag, den die Stadt quasi an sich selbst gestellt hat, machte der Stadtrat den Weg frei für die weiteren Schritte zur Umsetzung des wichtigen Projekts.

Autor

Christl Schemm
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Veröffentlicht am:
28. 06. 2019
16:28 Uhr

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Autor

Christl Schemm

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Veröffentlicht am:
28. 06. 2019
16:28 Uhr



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