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Arzberg

Zwei Komödien auf Großleinwand

Zum ersten Mal gibt es in Arzberg ein Autokino. Auf dem Houdek-Parkplatz zeigen die Stadt Arzberg und das Cineplanet die Filme "Action Point" und "Sauerkrautkoma".



Der "Eberhofer Franz" (Sebastian Bezzel, rechts) muss sich im Film "Sauerkrautkoma" mit einer Menge Problemen herumschlagen - zum Beispiel zu Rudi (Simon Schwarz) nach München umziehen. Foto: picture alliance/-/Constantin Film/dpa
Der "Eberhofer Franz" (Sebastian Bezzel, rechts) muss sich im Film "Sauerkrautkoma" mit einer Menge Problemen herumschlagen - zum Beispiel zu Rudi (Simon Schwarz) nach München umziehen. Foto: picture alliance/-/Constantin Film/dpa  

Arzberg - In den 1950er- und 1960er-Jahren hatten sie in den USA Kultstatus. Heutzutage gibt es nur noch sehr wenige: Autokinos. In Arzberg soll dieser amerikanische Kult zum Jubiläumsjahr "750 Jahre erste urkundliche Erwähnung" wieder aufleben. Gleich zwei Tage hintereinander, am Freitag, 31. August, und Samstag, 1. September, werden auf dem Parkplatz der Firma Houdek am Gewerbering aktuelle Filme über die Leinwand flimmern, während die Zuschauerinnen und Zuschauer gemütlich in ihren Autos sitzen. Veranstalter ist die Stadt Arzberg, die diese Idee in Kooperation mit den Cineplanet-Kinos des früheren Arzbergers Michael Neidhardt und der Firma Houdek umsetzt.

Einlass um 19.30 Uhr

Am 31. August ist beim Autokino in Arzberg "Action Point" zu sehen und am 1. September "Sauerkrautkoma". Einlass für die Autos auf dem Houdek-Parkplatz ist jeweils ab 19.30 Uhr. Die Filmvorführungen starten um 21 Uhr. Der Eintritt kostet pro Person zehn Euro.


"Wir wollten das schon lange mal machen", sagt Thomas Zeitler vom Organisationsteam der Stadtverwaltung. "Auch zur 600-Jahr-Feier 2018 hatten wir diese Idee schon im Kopf." Dieses Jahr nun hat es geklappt. Zum ersten Mal in der Geschichte Arzbergs wird es ein Autokino geben. Gezeigt werden zwei Filmkomödien, die gerade erst in die Kinos gekommen sind: "Action Point" und "Sauerkrautkoma". Laut Zeitler wird die Leinwand zwölf mal sechs Meter groß sein. Der Ton wird per Funk auf UKW-Frequenz auf das Autoradio übertragen.

Die größte Herausforderung ist Zeitler zufolge, dass an den Kinoabenden die Autos richtig platziert werden, sodass alle Kinofans eine gute Sicht haben. Dazu erstellt Schul- und Bergbräu-Hausmeister Jürgen Ziegler einen Plan. Mitglieder der Schlottenhofer Feuerwehr werden die Autofahrer auf dem Parkplatz einweisen. Außerdem werden die Feuerwehrleute die Besucher in ihren Wagen mit Popcorn und Getränken versorgen.

Beim ersten Filmabend am 31. August geht es um den verrückten D.C., gespielt von Johnny Knoxville. Er betreibt einen Vergnügungspark, in dem die Attraktionen und einzelnen Fahrten auf den maximalen Spaß der Besucher ausgelegt sind, auch wenn das auf Kosten der Sicherheit geht, wie es in der Ankündigung für den Streifen heißt. Das Personal ist völlig unqualifiziert und bei der Arbeit nie ganz nüchtern. Gerade als D.C.s Tochter Boogie (Eleanor Worthington-Cox), die er lange nicht gesehen hat, zu Besuch kommt, macht nebenan ein todschicker, riesengroßer neuer Mega-Funpark auf - und gegen den sieht D.C.s heruntergekommener "Action Point" verdammt alt aus. Also muss D.C. versuchen, seinen Vergnügungspark zu retten.

Den beliebtesten bayerischen Dorfpolizisten Franz Eberhofer kennen Kino- und Krimifans bereits von den vier bisherigen Verfilmungen der Bestseller-Reihe von Rita Falk: "Dampfnudelblues", "Winterkartoffelknödel", "Schweinskopf al dente" und "Grießnockerlaffäre". Der von Grantigkeit, Affinität zum Alkohol, Phlegma und Stumpfsinn geprägte Eberhofer Franz (Sebastian Bezzel) muss sich auch dieses Mal mit einer Menge Problemen herumschlagen: Er muss zu Rudi Birkenberger (Simon Schwarz) nach München ziehen, im Auto seines Vaters wird eine Leiche gefunden, und langsam fallen ihm keine Ausreden mehr ein, warum er seine Freundin Susi (Lisa Maria Potthoff) nicht heiratet.

Zwei lustige Filme, Popcorn, Getränke: Jetzt braucht es nur noch sauber geputzte Frontscheiben an den Autos, und das Kinovergnügen ist perfekt.

Autor

Christl Schemm
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Veröffentlicht am:
10. 08. 2018
18:36 Uhr

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Christl Schemm

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10. 08. 2018
18:36 Uhr



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