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Kunst und Kultur

"Spannend bis zur letzten Minute"

Im Februar läuft der fünfte Franken-"Tatort". Mit dabei: Andreas Leopold Schadt aus Hof. Er spricht über Kuss-Szenen und die Hoffnung, in der Saalestadt zu drehen.



Eine Szene aus dem neuen Franken-"Tatort": Andreas Leopold Schadt alias Kriminalkommissar Sebastian Fleischer untersucht den Tatort rund um die Leiche von Katrin Tscherna. Foto: BR/Claussen+Putz Filmproduktion GmbH/Hendrik Heiden
Eine Szene aus dem neuen Franken-"Tatort": Andreas Leopold Schadt alias Kriminalkommissar Sebastian Fleischer untersucht den Tatort rund um die Leiche von Katrin Tscherna. Foto: BR/Claussen+Putz Filmproduktion GmbH/Hendrik Heiden  

Herr Schadt, am 24. Februar wird bereits der fünfte Franken-Tatort ausgestrahlt. Haben Sie sich mittlerweile daran gewöhnt, dass Millionen Menschen Ihr Gesicht im Fernsehen sehen?

Als VIP bei der exklusiven "Tatort"-Premiere dabei sein?

Am 31. Januar um 19 Uhr feiert der Franken-"Tatort" seine Premiere im Cineplex-Kino in Bayreuth. Alle Hauptdarsteller sowie Regisseur Sebastian Marka werden zu erleben sein. Karten für diese exklusive Vorstellung sind natürlich nicht käuflich zu erwerben. Die Frankenpost vergibt dafür aber fünf mal zwei Tickets. Rufen Sie bis Montag, 28. Januar, 23.59 Uhr, unter der Nummer 01379/887618* an und sprechen Sie das Stichwort "Tatort" auf, geben Sie Ihren Namen und Adresse an; Teilnahme ab 18 Jahren. Die Gewinner werden auf der Gästeliste stehen. Die Frankenpost Verlag GmbH verarbeitet Daten nur im Rahmen des Gewinnspiels. Diese können zum genannten Zweck auch an Dienstleister gegeben werden: Ausführliches gibt es unter frankenpost.de/datenschutzinfo. Weitere Informationen unter frankenpost.de/gewinnspielagb

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Auszahlung der Preise ist nicht möglich. Die Gewinner werden von uns benachrichtigt. *pro Anruf 50 Cent aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk teurer.

Gewohnheit ist Routine. Routine festigt. Aber nein, ich gewöhne mich nicht daran, dass mich so viele Menschen auf ihrem Fernsehbildschirm sehen.

 

Manche Schauspieler wollen sich selbst im Fernsehen nicht sehen. Wie geht es Ihnen eigentlich damit?

Ich habe kein Problem damit, mich im Fernsehen zu sehen. Aber ich will mich manchmal nicht hören. Ich habe vor einer Woche ein Hörspiel beim SWR eingesprochen und das will ich mir zum Beispiel nicht nochmal anhören. Beim Franken-"Tatort" habe ich aber keine Berührungsängste damit. Es ist ja mein Metier hier - also Franke sein und fränkisch zu sprechen.

 

Der neue Franken-"Tatort" wurde im vergangenen Jahr in Bayreuth gedreht. Wie fanden Sie die Dreharbeiten?

Die Dreharbeiten fand ich super, auch wenn es für mich als Hofer ja immer so ’ne Sache mit Bayreuth ist. Ein Schulfreund meinte neulich zu mir, dass man als Hofer Bayreuth ja nicht mal aussprechen dürfte (lacht). Ich weiß ja nicht mal, woher diese Rivalität kommt. Ich glaube vom Fußball, bin mir aber nicht sicher. Aber ich fand Bayreuth echt schön und habe die Stadt während der Dreharbeiten nochmal neu kennengelernt.

 

Die Dreharbeiten fanden auch im Festspielhaus statt. Kein gewöhnlicher Arbeitsplatz.

Das stimmt. Meine Szenen habe ich dort aber leider nicht gedreht und war am Grünen Hügel nur zu einem Pressetermin. Aber natürlich sind solche Häuser wie das Festspielhaus für mich als Schauspieler etwas sehr Besonderes. Es rüttelt ein ganz anderes Gefühl in einem auf.

 

Verraten Sie doch mal: Was ist das Besondere am neuen Franken-"Tatort"?

Es bleibt bis zur letzten Minute spannend, so viel kann ich schon mal sagen. Jede Stunde wird in Bayreuth ein Mensch umgebracht und die Ermittler können diese Mordfälle erst gar nicht verhindern. Die Handlung ist verzwickt. Ständig fragt man sich: Wer hat mit was zu tun? Selbst wenn der Zuschauer denkt, jetzt hat man den Killer, passiert wieder etwas Unvorhersehbares.

 

Sie hatten im letzten Tatort eine Knutsch-Szene mit einer Kollegin. Entspinnt sich nun etwas Ernsthaftes zwischen den beiden Charakteren?

Der Wunsch nach so einer Geschichte ist natürlich schon da. In diesem Tatort konzentrieren sich die Figuren jedoch hauptsächlich nur auf den Fall. Aber wer weiß, vielleicht wird die Knutschszene noch in den nächsten Episoden aufgegriffen.

 

Apropos nächste Episode: Wissen Sie denn bereits, wann und wo ein weiterer Franken-"Tatort" gedreht wird?

Soweit ich weiß, drehen wir noch in diesem Jahr eine weitere Episode. Wo der "Tatort" jedoch spielen wird, weiß ich bisher nicht.

 

Haben Sie noch Hoffnung, dass der "Tatort" irgendwann in Ihrer Heimatstadt Hof spielt?

Wie sagt man so schön: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Ich wünsche es mir natürlich sehr, dass die Handlung irgendwann mal auch in Hof spielt.

—————

Am Sonntag, 24. Februar, strahlt Das Erste um 20.15 Uhr den fünften Tatort aus Franken, "Ein Tag wie jeder andere", aus. Der Film wird dann auch in der ARD-Mediathek abrufbar sein.

Autor
Alina Juravel

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Veröffentlicht am:
25. 01. 2019
17:06 Uhr

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Alina Juravel

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25. 01. 2019
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