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"BayBatt" dockt bei Stadtwerken an

Das Forschungszentrum der Uni Bayreuth arbeitet künftig mit dem Haus der Energiezukunft zusammen. MdL Schöffel spricht von weiteren Investitionen.



"BayBatt" dockt bei Stadtwerken an
"BayBatt" dockt bei Stadtwerken an  

Wunsiedel - Das an der Universität Bayreuth eröffnete Batterie-Forschungszentrum "BayBatt" wird künftig auch mit den Betreibern des "Hauses der Energiezukunft" in Wunsiedel zusammenarbeiten. Dies schreibt der Leiter der bayerischen Staatskanzlei, Minister Florian Herrmann, in einem Brief an den Wunsiedler Landtagsabgeordneten Martin Schöffel. Nach Mitteilung Schöffels haben erste Gespräche zwischen dem Geschäftsführer der SWW Wunsiedel GmbH, Marco Krasser, und dem Leiter des "BayBatt", Professor Dr. Michael Danzer bereits stattgefunden.

Martin Schöffel teilt weiter mit: "Ich habe mich intensiv für diese Kooperation eingesetzt. Die elektrotechnische Kompetenz der Universität Bayreuth und die interessante Technologie in Wunsiedel haben dieses Projekt BayBatt in den letzten Monaten gefördert. In die Konzeption des Forschungs- und Entwicklungszentrums für Batterietechnik wird die Universität Bayreuth alle Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit dem Haus der Energiezukunft einbeziehen. Ich freue mich sehr, dass die Universität Bayreuth damit weiterhin Forschung am Standort Wunsiedel betreiben wird. Das sind gute Voraussetzungen für die Zukunft der SWW Wunsiedel GmbH und der Region."

Am Energiepark Wunsiedel installierten Siemens und die SWW Wunsiedel derzeit unter anderem den größten Batteriespeicher Bayerns mit einer Leistung von 8,4 Megawatt und einer Kapazität von 10,2 Megawattstunden sowie weitere Infrastruktur, die von der Universität Bayreuth für das neue Batterieforschungszentrum genutzt werden könne.

"Wir haben hier die einmalige Chance, mit starker Unterstützung der Wirtschaft interdisziplinär an den drängenden Fragen zur Lösung der Energieversorgung der Zukunft zu forschen. Wir wollen nicht von anderen die Innovationen kaufen - wir wollen sie hier bei uns selber bauen", so Schöffel. Erster Schritt könnte die Ansiedlung von Doktoranden in Wunsiedel sein, die vor Ort mit den vorhandenen Energieerzeugungs- und Energiespeichersystemen sowie dem örtlichen Versorgungsnetz Forschung und Lehre der Universität Bayreuth bereicherten.

"Die Integration in das Projekt BayBatt ist eine Bestätigung des eingeschlagenen Wegs in Richtung Energiezukunft und eine gute Basis für eine weitere enge Verzahnung zwischen Wissenschaft und Anwendung am Standort Wunsiedel", betont Marco Krasser.

Und Schöffel fügt hinzu: "Seitens der Wirtschaft wurde mir bereits die Bereitschaft zu weiteren Investitionen in zweistelliger Millionenhöhe in Energieprojekte in Wunsiedel signalisiert, die dann auch wiederum nützlich für die Energieforschungsfelder der Universität Bayreuth sind. So bauen wir Wunsiedel als Kompetenzzentrum der Energiewende weiter aus."

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Veröffentlicht am:
09. 09. 2018
21:26 Uhr

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09. 09. 2018
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