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Fichtelgebirge

Wirtschaft will Zukunft gestalten

Heimische Unternehmer beteiltigen sich rege an einer Umfrage. Dabei geht es um die Bedürfnisse der heimischen Betriebe.



Viele Unternehmer beteiligten sich an der Umfrage. Symbolbild: Arne Dedert/dpa
Viele Unternehmer beteiligten sich an der Umfrage. Symbolbild: Arne Dedert/dpa  

Wunsiedel - "Das Interesse an der Unternehmerbefragung wirft ein sehr gutes Licht auf den Wirtschaftsstandort Fichtelgebirge." Das sagt Josef Rother von der GEFAK (Gesellschaft für angewandte Kommunalforschung), die die Befragung im Auftrag des Landkreises in diesem Jahr organisiert hat. Im Mittelpunkt der Untersuchung standen dabei Themen wie Standortzufriedenheit, Fachkräftesicherung, Gewerbeflächenentwicklung, regionale Entwicklungsstrategie, aber auch die Qualität der Wirtschaftsförderung durch den Landkreis, heißt es in einer Mitteilung des Landratsamtes.

Rund 1100 Betriebe hatte die Entwicklungsagentur Fichtelgebirge dazu im Mai angeschrieben, knapp 300 Firmen von ihnen haben sich an der Befragung beteiligt. Ein hervorragender Wert, den die GEFAK in vergleichbaren Regionen nicht erreicht habe, erklärt Rother in einer ersten Stellungnahme. Er zeige, dass die Wirtschaft in der Region ein hohes Interesse daran habe, die Zukunft mitzugestalten. Die Ergebnisse der Befragung lassen sich, so Rother, auf gut jeden vierten Arbeitsplatz im Landkreis anwenden. Zudem signalisiere die Mitwirkung der Betriebe, dass auch diese am Dialog zur strategischen Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes interessiert seien.

Dieses Interesse bestätigen auch die an der Ausarbeitung der Befragung beteiligten Wirtschaftsvertreter. Thomas Regnet, Geschäftsführer bei der Scherdel Innotec und Vor-sitzender der Arbeitsgemeinschaft der Industrie (AGI Hochfranken), sagt: "Die AGI ist ein starkes Netzwerk, von einer so engen Zusammenarbeit mit dem Landkreis profitieren beide Seiten. Unsere Bedürfnisse und Wünsche als Unternehmer äußern zu können ist für uns wichtig und liefert auf der anderen Seite der Wirtschaftsförderung Anknüpfungspunkte für weitere Maßnahmen." Auch Karin Wolf, Geschäftsführerin der Rausch&Pausch GmbH, unterstreicht diese Sicht. "Wir begrüßen es sehr, dass der Landkreis mit dieser Befragung auf die Unternehmen in der Region zugegangen ist."

"Schaut man sich den Rücklauf der Befragung an, sieht man, dass sowohl ganz große als auch kleinere Unternehmen teilgenommen haben. Der Branchenmix stimmt und bildet unsere Wirtschaftslandschaft aussagekräftig ab. Das bewerte ich als sehr positiv", sagt Dr. jur. Karl Kovarík, Mitglied der Geschäftsführung der PEMA Vollkorn-Spezialitäten Heinrich Leupoldt KG, und Lasse Becker, Prokurist der Dronco GmbH, ergänzt: "Wir freuen uns auf die genauen Ergebnisse und darauf, zu den allgemeinen sowie zu unseren ganz persönlichen Themen mit dem Landkreis um Austausch bleiben zu können. Die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Fichtelgebirge ist ein Prozess, den wir gerne weiter begleiten möchten."

Die Fragebögen und Ergebnisse der Unternehmerbefragung werden derzeit im Landratsamt im Detail ausgewertet und gemeinsam mit der GEFAK aufbereitet. Landrat Dr. Karl Döhler sagte, dass es das Ziel sei , den Unternehmensvertretern eine Zusammenfassung und Bewertung sowie die sich ableitenden Handlungsfelder in einer kompakten Veranstaltung Anfang des Jahres vorstellen zu können. "Schon jetzt möchte ich mich für das Interesse und die Zusammenarbeit bedanken. Die Befragung liefert uns allen eine belastbare und aussagekräftige Datenquelle, auf deren Basis wir gemeinsam an der Entwicklung des Fichtelgebirges weiter arbeiten können."

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Veröffentlicht am:
06. 12. 2018
17:22 Uhr

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