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Fichtelgebirge

A93: Auto geht in Flammen auf

Fast täglich brennt es derzeit im Landkreis Wunsiedel. In der Nacht zum Mittwoch muss die Feuerwehr zu einem Fahrzeugbrand auf der A93 ausrücken.



Völlig ausgbrannt ist in der Nacht zum Mittwoch ein Auto auf der A 93 bei Selb. Die Feuerwehr Selb löschte das Auto und reinigte die Fahrbahn. Die fünf Insassen des Autos blieben unverletzt. Foto: Feuerwehr Selb
Völlig ausgbrannt ist in der Nacht zum Mittwoch ein Auto auf der A 93 bei Selb. Die Feuerwehr Selb löschte das Auto und reinigte die Fahrbahn. Die fünf Insassen des Autos blieben unverletzt. Foto: Feuerwehr Selb  

Wunsiedel/Selb - Die Aktiven der Feuerwehr haben es derzeit alles andere als leicht. Fast täglich werden die Frauen und Männer zu Bränden gerufen. Vor allem Trockenheit wegen der anhaltenden Hitze ist im wahrsten Sinne des Wortes brandgefährlich. Doch auch andere Einsätze belasten die Retter.

So ist die Feuerwehr Selb in der Nacht auf Mittwoch zu einem Fahrzeugbrand auf der A93 gerufen worden. Aus bislang noch ungeklärter Ursache war ein mit fünf Personen besetzter Wagen, der in Richtung Süden unterwegs war, zwischen den Anschlussstellen Selb-Nord und Selb-West in Brand geraten. Wie die Verkehrspolizeiinspektion Hof auf Nachfrage mitteilt, bemerkten die Insassen gegen 23.15 Uhr, dass das Auto Funken sprühte und zu qualmen begann. Dem Fahrer gelang es noch, den Seat Alhambra kurz vor der Ausfahrt Selb-West auf den Seitenstreifen zu fahren. Die drei Erwachsenen und zwei Kinder konnten das Auto noch verlassen und einige Habseligkeiten retten. Kurze Zeit später stand das Auto in Flammen. Die Feuerwehr Selb war mit 15 Mann im Einsatz, um das Fahrzeug zu löschen und ausgelaufenes Benzin zu binden. Die Autobahn war in Richtung Süden etwa eineinhalb Stunden komplett gesperrt. Verletzt wurde niemand, den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 30.000 Euro.

Am Mittwoch um 13.50 Uhr wurde der Polizei Wunsiedel mitgeteilt, dass es im Tröstauer Forst Ost, Nähe Haberstein, brennt. Die Streife stellte dann fest, dass der Waldboden auf einer Fläche von etwa hundert Quadratmetern schwelte und durch die Hitze mehrere Bäume stark geschädigt wurden. Die Retter der Feuerwehren Wunsiedel und Tröstau waren schnell zur Stelle und löschten den Brand. Bei der anschließenden Begehung der Brandstelle entdeckten die Experten an herumliegenden dürren Holzteilen mehrere Schnittstellen und frische Hiebe in dem Holz, die durch eine Axt verursacht wurden. Dies deutet darauf hin, dass dort durch einen bislang Unbekannten eine Feuerstelle betrieben und nicht gelöscht wurde, als dieser den Ort wieder verließ. Die Polizei Wunsiedel bittet unter Telefon 09232/99470 um Hinweise auf den oder die Verursacher.

Dass der Waldbrand nicht noch größere Dimensionen annahm, ist der Überwachung der Region mit Hubschraubern zu verdanken. Die Feuerwehren sind derzeit in höchster Alarmbereitschaft, daher werden die Wälder in der Region auch von der Luft aus beobachtet.

Zum dritten Mal innerhalb weniger Tage ist auch ein Bahndamm in Brand geraten. Am Mittwoch hat es an der Bahnlinie zwischen Schirnding und Hohenberg gebrannt. Auch dem Hohenberger Bürgermeister Jürgen Hoffmann ist es nicht anders ergangen als Dutzenden Arbeitnehmern an den Werkbänken und in den Büros. Als sein Brandmelder angeschlagen hatte, ließ er den Kugelschreiber an seinem Schreibtisch fallen, schnappte sich seinen Rettungsanzug und eilte wie die übrigen Feuerwehr-Aktiven an den Brandort. Die Feuerwehr hatte den Brand in kurzer Zeit gelöscht, wässerte aber danach die Böschung noch kräftig, damit nicht noch versteckte Glutnester erneut das Gras entflammen konnten.

Zu einem ungewöhnlichen Einsatz ist die Feuerwehr Marktredwitz am Donnerstagnachmittag gerufen worden. Wie die Mitarbeiter der integrierten Leitstelle Hochfranken mitteilten, hat sich ein Kind im Marktredwitzer Freibad den Fuß eingeklemmt und konnte sich nicht mehr selbst befreien. Die Feuerwehr eilte zur Hilfe. M.Bäu./ago

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Veröffentlicht am:
27. 06. 2019
17:26 Uhr

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27. 06. 2019
17:26 Uhr



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