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Fichtelgebirge

Mensch soll im Mittelpunkt stehen

Am heutigen Montag nimmt der Pflegedienst "AWO zu Hause" seine Arbeit auf. Vier Mitarbeiterinnen freuen sich auf ihre Aufgaben.



Starten heute mit dem Pflegedienst "AWO zu Hause" (von links): AWO-Vorsitzender Alexander Wagner, stellvertretende Pflegedienstleiterin Silke Treintl, Pflegedienstleiterin Susan Schumann, Altenpflegerin Sabine Peitz, die auch für die Auszubildenden zuständig ist, und Arzthelferin Janine Pfeifer, die als Pflegekraft arbeiten wird. Foto: Christl Schemm
Starten heute mit dem Pflegedienst "AWO zu Hause" (von links): AWO-Vorsitzender Alexander Wagner, stellvertretende Pflegedienstleiterin Silke Treintl, Pflegedienstleiterin Susan Schumann, Altenpflegerin Sabine Peitz, die auch für die Auszubildenden zuständig ist, und Arzthelferin Janine Pfeifer, die als Pflegekraft arbeiten wird. Foto: Christl Schemm  

Arzberg - Der rote Ford Fiesta steht vor Tür, die Ausstattung für das Büro ist fertig, die roten T-Shirts sind gebügelt und passen perfekt und zu den strahlend weißen Hosen der vier Mitarbeiterinnen. Am heutigen Montag geht es los: Nach mehrmonatiger Vorbereitungszeit und der Umgestaltung von Büroräumen im AWO-Haus in Arzberg nimmt der Pflegedienst der Arbeiterwohlfahrt "AWO zu Hause" seine Arbeit auf. Damit startet Kreis- und Ortsverbandsvorsitzender Alexander Wagner sein weiteres Projekt, mit dem er den Wohlfahrtsverband langfristig auf ein breites Fundament stellen will.

Kontakt

Wer sich für den Pflegedienst interessiert, kann sich im AWO-Haus in Arzberg anmelden: Thiersheimer Straße 1, Telefonnummer 09233/7849891, E-Mail: pflegedienst@awo-wunsiedel.org.


Am 1. Juni hatte Pflegedienstleiterin Susan Schumann damit begonnen, die Voraussetzungen für den Einsatz ihrer drei Kolleginnen zu schaffen. Ihr zur Seite stehen: stellvertretende Pflegedienstleiterin Silke Treintl, Arzthelferin Janine Pfeifer, die als Pflegekraft arbeiten wird, und Altenpflegerin Sabine Peitz. Sie sei auch dazu berechtigt, neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Altenpflegern oder Altenpflegehelfern auszubilden, erläutert Alexander Wagner in einem Gespräch mit der Frankenpost. Die vier Frauen stehen quasi in den Startlöchern und freuen sich darauf, nun mit der Arbeit loslegen zu können. Der 1. Juli sei deswegen als Termin für den Start des Pflegedienstes gewählt worden, da ein neues Quartal beginnt. Und damit gestalteten sich die Abrechnungsmodalitäten einfacher.

Zunächst würden sich die Pflegerinnen in einem Radius von 30 Minuten Anfahrtsweg in und rund um Arzberg bewegen, sagt Alexander Wagner. Die Dienstpläne würden familienfreundlich gestaltet, sodass auch Mütter ohne Probleme mitarbeiten könnten. Der AWO sei es ein großes Anliegen, mit arbeitnehmerfreundlichen Angeboten nicht nur das Wohlergehen der Klienten in den Mittelpunkt zu stellen, sondern auch das der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. "Bei uns steht der Mensch im Zentrum unserer Bemühungen. Wir orientieren uns ausschließlich an den Bedürfnissen unserer Klientinnen und Klienten", sagt der Vorsitzende. "Schließlich wollen wir ja kein Geld verdienen, sondern müssen nur kostendeckend arbeiten." Die Pflegekassen hätten die Genehmigung für den ambulanten Service ohne Probleme erteilt.

Der neue Pflegedienst bietet Wagner zufolge Grundpflege, Behandlungspflege, hauswirtschaftliche Versorgung, Verhinderungspflege, Wundversorgung, Palliativpflege, Betreuung, Beratung und Hilfe für Angehörige an. Dabei solle die Pflege so gestaltet werden, dass die Mitarbeiterinnen Zeit für die Klientinnen und Klienten haben. Eine 24-Stunden-Rufbereitschaft und ein Hausnotruf ergänzten das Angebot.

Alten und kranken Menschen will das AWO-Pflegeteam zur Seite stehen und sie in ihrer gewohnten Umgebung professionell versorgen. Gemeinsam mit den alten Menschen, den Patienten und deren Angehörigen würden die Fachfrauen einen Hilfeplan erstellen, der diese in ihrem täglichen Leben bestmöglich unterstütze. "Auch in schwierigen Situationen werden wir Lösungen finden und auf Ihre Bedürfnisse eingehen", heißt es im Flyer. Das Team sei auch bereit, so Alexander Wagner, den Klientinnen und Klienten beim Ausfüllen der Anträge für das Pflegegeld zu helfen. Besonders wichtig sei den Pflegerinnen zudem die Zusammenarbeit mit Ärzten, Krankenhäusern und anderen Einrichtungen, sagt Pflegedienstleiterin Susann Schumann.

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Christl Schemm
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Veröffentlicht am:
30. 06. 2019
17:40 Uhr

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Christl Schemm

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Veröffentlicht am:
30. 06. 2019
17:40 Uhr



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