Lade Login-Box.
Topthemen: 30 Jahre GrenzöffnungBilder vom WochenendeHofer Filmtage 2019VER Selb

Fichtelgebirge

Das Ende für das Vordorfer Nadelöhr naht

Seit drei Jahren werden in dem Tröstauer Ortsteil Straßen saniert. Spätestens ab Mittwoch heißt es wieder "freie Fahrt".



Mit den Bauarbeitern und dem Team des Staatlichen Bauamts Bayreuth freuten sich (vorne, von links) Baudirektor Siegfried Beck, Landrat Dr. Karl Döhler, Bürgermeister Heinz Martini, Kreiskämmerer Stefan Pommerenke und Bauleiterin Daniela Höpfner über die fast abgeschlossene Baustelle in Vordorf. Foto: Schi.
Mit den Bauarbeitern und dem Team des Staatlichen Bauamts Bayreuth freuten sich (vorne, von links) Baudirektor Siegfried Beck, Landrat Dr. Karl Döhler, Bürgermeister Heinz Martini, Kreiskämmerer Stefan Pommerenke und Bauleiterin Daniela Höpfner über die fast abgeschlossene Baustelle in Vordorf. Foto: Schi.  

Vordorf - Viel Geduld haben in den vergangenen Jahren Anwohner und Pendler in und um Vordorf aufbringen müssen. In drei Abschnitten sind die Fahrbahnen der Straßen WUN 6 und WUN 7 erneuert worden. Der letzte Abschnitt durch Vordorf wird voraussichtlich am Mittwoch wieder freigegeben. Bis dahin sollen auch die Markierungsarbeiten abgeschlossen sein, wie Daniela Höpfner vom Staatlichen Bauamt Bayreuth bei einer Ortsbesichtigung am Montag mitteilte.

Alles dauere immer etwas länger, als man sich wünscht, sagte Tröstaus Bürgermeister Heinz Martini bei diesem Ortstermin. Aber: "Man wartet gern, wenn das Ergebnis in Ordnung ist." Die Gemeinde Tröstau hatte vor der Straßensanierung veraltete Entwässerungskanäle, Schächte und Straßeneinläufe erneuert. Martini freute sich, dass alle Arbeiten ebenso wie der Verkehr auf den Umleitungsstrecken unfallfrei verlaufen seien und beide Maßnahmen perfekt koordiniert waren. Als letzter Schritt stehe nun der Bau des straßenbegleitenden Geh- und Radwegs zwischen Meierhof und Vordorf an.

Landrat Dr. Karl Döhler dankte den Baufirmen für den reibungslosen Ablauf der Arbeiten sowie den Anwohnern für ihre Geduld. Ein Sonderlob sprach der Landrat dem Staatlichen Bauamt Bayreuth für die "super Absprachen" in den vergangenen Jahren aus. Es habe Sinn, die Arbeiten nach und nach auszuführen, auch wenn dies seine Zeit brauche.

Baudirektor Siegfried Beck vom Staatlichen Bauamt Bayreuth nahm das Kompliment gerne an. Der letzte Bauabschnitt habe reibungsfrei geklappt, sagte er. Als Maßstab zählten für ihn Anrufe in seinem Büro, mit denen sich Anwohner beschwerten. Im letzten Vierteljahr habe allerdings kein Bürger aus Vordorf bei ihm durchgeklingelt.

Die Sanierung der Ortsdurchfahrt Vordorf sei wegen vorhandener Risse und Aufbrüche in der Fahrbahndecke notwendig gewesen. Mit der vollständigen Erneuerung der Deckschicht auf einer Länge von 500 Metern seien die Schäden beseitigt worden. Die Fahrbahnbreite betrage nun im Mittel 6,10 Meter und neun Meter im Aufweitungsbereich. Der Landkreis müsse hier rund 150 000 Euro in die Hand nehmen. Besonders bei Ortsdurchfahrten stiegen die Kosten wegen der gleichzeitigen Bauten für die Entwässerung der Straße. Die Mittel seien hier allerdings "bedarfsgerecht und gezielt" eingesetzt worden. Die letzten 300 Meter am Ortseingang von Vordorf in Fahrtrichtung Weißenstadt würden zu einem späteren Zeitpunkt im Zuge des geplanten Neubaus eines straßenbegleitenden Geh- und Radwegs zwischen Meierhof und Vordorf umgesetzt, kündigte er an. Der Grund hierfür liege an einer geplanten Querungshilfe für Radfahrer und Fußgänger mit Verkehrsinsel bei der Einfahrt nach Vordorf.

Wegen des Schulbusverkehrs, der während der gesamten Bauzeit der Strecke stets gewährleistet werden musste, sei die Straße am Samstag asphaltiert worden, erklärte Beck. Der Landkreis Wunsiedel habe in den vergangenen Jahren seine Mittel für die Straßen konsequent investiert und so auch die Kreisstraßen WUN 7 und WUN 6 komplett durchsaniert.

Der Dank des Baudirektors galt deshalb nicht nur Landrat Döhler, sondern auch den Baufirmen sowie seiner Mannschaft um die verantwortliche Bauleiterin Daniela Höpfner. Entweder heute oder am morgigen Mittwoch würden nun noch die Seitenmarkierungen sowie die Markierungen für die Abzweigung nach Wunsiedel angebracht. "Dann ist die Straße für den Verkehr wieder frei."

Autor

Christian Schilling
Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
14. 10. 2019
17:46 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Schlagwort zu
Meine Themen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen

Für die Nutzung von "Meine Themen" ist ihr Einverständnis zur Datenspeicherung nötig.

Weiter
Bau Baubehörden Bauunternehmen Bürger Fußgänger Landräte Ortsteil Pendler Radfahrer Verkehr
Vordorf
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


 
Mehr zum Thema
Wird nach der Ablehnung des Baus einer Ortsumgehung ein "Kreisverkehr" mit nur je einer Zu- und Abfahrt bleiben: der 15 Jahre alte Kreisel nahe dem Holenbrunner Bahnhof. Foto: Rainer Maier

21.07.2019

Ortsumgehung Holenbrunn ist vom Tisch

Der Wunsiedler Stadtrat stimmt gegen das Projekt. 31 Jahre nach der ersten Planung ist der Straßenbau damit jetzt gestorben. » mehr

825 000 Euro wurden investiert, um die Kreisstraße WUN 14 von Wunsiedel bis zur A 93 zu sanieren. Ab Donnerstag ist die Straße befahrbar. Foto: Herbert Scharf

08.05.2019

Freie Fahrt zur A 93

Nach vierwöchiger Bauzeit ist es soweit: Die Kreisstraße WUN 14 erstrahlt in neuem Glanz. Die Verantwortlichen loben den reibungslosen Ablauf der Arbeiten. » mehr

Werner Rieß (links) und Ernst Frohring zeigen auf der Wiese bei Holenbrunn, wo die Umgehung entlangführen würde. Foto: Matthias Bäumler

24.05.2019

Bürger gegen "absurde" Umgehung

30 Jahre haben die Holenbrunner auf die Straße gewartet. Jetzt könnte sie endlich gebaut werden, doch niemand will sie mehr haben. » mehr

Die Verkehrsberuhigung der Wunsiedler Innenstadt ist ein im ISEK genanntes Ziel. Foto: Florian Miedl

28.06.2019

Wunsiedels wunderbare Wunschliste

Verkehrsberuhigung, Markthalle, offenes Kunstatelier: In den nächsten Jahren könnte in der Festspielstadt viel geschehen, wenn das nötige Geld vorhanden wäre. » mehr

Die Anwohner der Egerstraße in Holenbrunn leiden unter den vielen Lastwagen. Foto: Florian Miedl

31.10.2019

Wunsiedel will Verkehrsströme umleiten

Durch Holenbrunn rollt seit Jahren Lkw an Lkw. Da mit dem immer weiter wachsenden Energiepark noch mehr Lastwagen erwartet werden, will die Stadt schnell handeln. » mehr

Hinter der WUN Bio Energie siedelt sich im nächsten Jahr das Sägewerk der Gelo an. Rechts daneben ist das Bibersbach-Tal, das einige Holenbrunner Bürger als gefährdet sehen. Foto: Florian Miedl

07.11.2019

Sägewerk erregt bei Bürgern Unmut

Die Ansiedlung der Gelo im Energiepark Holenbrunn stößt vielen sauer auf. Und dies, obwohl der Verkehr aus dem Ort herausgehalten werden soll. » mehr

Bildergalerie » zur Übersicht

Eddy

Katzen aus Lichtenberg |
» 5 Bilder ansehen

Wunsiedel

20. Wunsiedler Kneipennacht | 09.11.2019 Wunsiedel
» 98 Bilder ansehen

Kickers Selb - FC Vorwärts Röslau

Kickers Selb - FC Vorwärts Röslau | 09.11.2019 Selb
» 5 Bilder ansehen

Autor

Christian Schilling

Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
14. 10. 2019
17:46 Uhr



^