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Hof

A9: Mehr als 1000 Verstöße am Saaleabstieg im Juli

Die Verkehrspolizei Oberfranken hat im Juli mehr als 1000 Verstöße am sogenannten Saaleabstieg auf der A 9 registriert. Das hat eine Anfrage der Frankenpost ergeben.



Lkw fährt schnell.
Symbolfoto. Lkw fährt schnell.   Foto: Patrick Pleul/Illustration

Hof - Der Streckenabschnitt an der Grenze zu Thüringen wird von der Polizei regelmäßig ins Visier genommen, gilt als Hotspot der Raser und Drängler. Je nach Wochentag und Tageszeit werden hier schon mal mehr als 500 Verstöße registriert.

Die Messungen

11. April, Messzeitraum: 4 Stunden, 173 Verstöße

22. Mai, Messzeitraum: 4 Stunden,  272 Verstöße

24. Mai, Messzeitraum: 4 Stunden, 353 Verstöße

16. Juni, Messzeitraum: 4 Stunden, 520 Verstöße

1. Juli, Messzeitraum: 3,5 Stunden, 229 Verstöße

2. Juli, Messzeitraum: 3,5 Stunden, 77 Verstöße

12. Juli, Messzeitraum: 3,5 Stunden, 99 Verstöße

19. Juli, Messzeitraum: 1,5 Stunden, 43 Verstöße

26. Juli, Messzeitraum: 5 Stunden, 560 Verstöße

Am Donnerstag waren es nicht ganz so viele. Die Polizei beanstandete das Verhalten von "nur" 404 Verkehrsteilnehmern. Während der vierstündigen Kontrolle taten sich einige Fahrer besonders hervor. Ein Lkw-Fahrer fuhr beispielsweise bis auf 24 Meter an seinen Vordermann heran; mindestens 50 Meter Abstand hätten es nach Polizeiangabe sein müssen.

 

Das wurde nur noch von einem Autofahrer getoppt, der bei Tempo 114 nur neun Meter Abstand einhielt. 57 Meter wären nach Angaben der Polizei erforderlich gewesen. Der Pkw-Fahrer muss nun ein Bußgeld in Höhe von 240 Euro zahlen. In der Verkehrssünderkartei in Flensburg werden ihm zwei Punkte eingetragen. Zudem erhält er ein Fahrverbot von zwei Monaten.

Die Schnellsten an diesem Messtag waren ein Lkw mit 98 statt der erlaubten 60 Stundenkilometer und ein Autofahrer, der mit satten 155 "Sachen" über den Streckenabschnitt raste, auf dem die Geschwindigkeit auf 100 begrenzt ist. Der Sattelzugführer ist nach seinem Vergehen nun 160 Euro ärmer, erhält zwei Punkte in der Verkehrssünderkartei und muss einen Monat seinen Führerschein abgeben. Der Fahrer aus München muss tiefer in die Tasche greifen. Sein Fahrverhalten kostet ihn 440 Euro. Zwei Monate darf er kein Fahrzeug führen. Er erhält zwei Punkte in der Sünderkartei.

Die vielen Verstöße nimmt die Unfallkommission noch nicht zum Anlass, auf bauliche Veränderungen zu drängen, heißt es von der Polizei. Der Abschnitt stehe aber weiterhin im Fokus des Gremiums, das sich aus Vertretern der Polizei, der Straßenverkehrsbehörde und der Straßenbaubehörde zusammensetzt. Seit der eingeführten Geschwindigkeitsreduzierung hätten sich die Unfallzahlen "deutlich reduziert".

In den vergangenen drei Monaten kontrollierte die Polizei am Saaleabstieg neun Mal, registrierte dabei 2326 Verstöße. "Natürlich hängt die Anzahl der Verstöße auch sehr stark vom jeweiligen Verkehrsaufkommen ab. Es kommt auf den Wochentag, die Uhrzeit, mögliche Ferienreisezeiten oder Feiertage an", erklärte eine Sprecherin der Polizei. SöGö

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Veröffentlicht am:
17. 08. 2019
00:00 Uhr

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17. 08. 2019
00:00 Uhr



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