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Berg geht marode Straße an

Die Straße von Bruck nach Bug muss komplett erneuert werden. Die Arbeiten sollen im Frühjahr 2020 beginnen - zusammen mit der Dorferneuerung.



Die Straße von Bruck nach Bug muss bis zur Einfahrt in die Kreisstraße dringend erneuert werden. Die Gemeinde Berg plant die Sanierung für das Frühjahr 2020 ein.	Foto: Uwe von Dorn
Die Straße von Bruck nach Bug muss bis zur Einfahrt in die Kreisstraße dringend erneuert werden. Die Gemeinde Berg plant die Sanierung für das Frühjahr 2020 ein. Foto: Uwe von Dorn  

Berg - Die Gemeindeverbindungsstraße zwischen den Berger Ortsteilen Bruck und Bug befindet sich in einem außergewöhnlich schlechten Zustand. Deshalb soll die etwa 600 Meter lange Trasse bis zur Einmündung in die Kreisstraße komplett neu aufgebaut werden. Den Preis für dieses Großprojekt wollte die Bürgermeisterin im öffentlichen Teil der Gemeinderatsitzung nicht bekannt geben, "da die Ausschreibung noch läuft und wir jetzt mit bereits vorkalkulierten Kostenschätzungen das Verfahren nicht beeinflussen wollen". Dennoch sei die Gemeinde bereits darüber informiert, in welchem Umfang die Maßnahme finanziell gefördert werde und welcher Eigenanteil die Kommune schultern muss. In nicht öffentlicher Sitzung hat sich der Gemeinderat dafür ausgesprochen, die Straße von Grund auf neu aufzubauen.

Bürgermeisterin Patricia Rubner informierte in der jüngsten Sitzung über den Planungsstand. Demnach haben sich die Verantwortlichen der Kommune zusammen mit den Bauplanern besprochen und gemeinsam die notwendigen Antragsdetails bei der Regierung von Oberfranken eingereicht. "Nach wie vor geht es um ein Regenüberlaufbecken. Das Wasserwirtschaftsamt hat uns darüber informiert, dass wir auf den Bau dieses Beckens verzichten können, wenn wir den angrenzenden Bach ertüchtigen. Das ist eine gute Nachricht für uns." Eine von der Regierung angeregte Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 Stundenkilometer ist nach Meinung der Bürgermeisterin sinnvoll. "Eigentlich wollten wir in diesem Jahr den Auftrag ausschreiben und schnellstmöglich mit dem Bauvorhaben beginnen." Dies sei jedoch auf Anraten des Ingenieurbüros nicht sinnvoll. "Wenn wir auf die überstürzt den Baubeginn vorantreiben, besteht die Gefahr, dass wir nur überhöhte Angebotspreise für die Sanierungsarbeiten bekommen", fasste Patricia Rubner die Meinung der Ingenieure zusammen. Sie sprach sich deshalb dafür aus, das Projekt ins Frühjahr 2020 zu verschieben. "Gleichzeitig wollen wir mit der Dorferneuerung in Bruck beginnen und Kanal und Wasser erneuern." Mit einer Ausschreibung für beide Projekte würde die Gemeinde attraktivere Angebote erhalten, betone die Bürgermeisterin. "Wenn wir uns für beide Aufträge auf eine Baufirma einigen könnten, hätten wir zudem mehr Einfluss auf den Zeitplan bis zur Fertigstellung."

Der Gemeinderat folgte den Ausführungen von Patricia Rubner geschlossen.

Ergänzend zum Straßenbau in den Ortsteilen Bruck und Bug meldete Hans Zeeh auch den Sanierungsbedarf für Gottsmannsgrün an: "Hier ist die Straße auf einer Länge von etwa 250 Metern in einem ähnlich schlechten Zustand. Sollten wir nicht insgesamt größer planen und den Sanierungsbedarf neu berechnen? Dann könnten wir mehr erledigen." Nachdem die Straßenerneuerung in Bruck in diesem Jahr nicht mehr begonnen werde, könnte man die Sanierung in größerem Rahmen in den Haushaltsplan 2020 einstellen. "Wir sollten für nächstes Jahre für unsere Straßen eine Prioritätenliste aufstellen", schloss Patricia Rubner die Diskussion.

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Lothar Faltenbacher

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Veröffentlicht am:
14. 05. 2019
18:50 Uhr

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14. 05. 2019
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