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Hof

Feilitzsch würdigt Ehrenamtliche

Der Neujahrsempfang wird zur großen Bühne für die Engagierten. Besonders ausgezeichnet wird heuer eine sehr aktive Gruppe.



Auszeichnung für die Macher der Auenseefreizeit: (von links) Markus Schmidt, stellvertretender Bürgermeister, Evi Mergner, Bernd Hackenberg, Sandra Greim, und Bürgermeister Francisco Hernandez Jimenez.	Foto: Beier
Auszeichnung für die Macher der Auenseefreizeit: (von links) Markus Schmidt, stellvertretender Bürgermeister, Evi Mergner, Bernd Hackenberg, Sandra Greim, und Bürgermeister Francisco Hernandez Jimenez. Foto: Beier  

Feilitzsch - Lediglich in einem Drittel der 27 Städte und Gemeinden des Landkreises Hof werden Neujahrsempfänge gegeben. Feilitzsch gehört dazu. "Hier ist das seit zwei Jahrzehnten Tradition. Das heißt, dass die Gemeinde Feilitzsch großen Wert darauf legt, das neue Jahr gemeinsam zu beginnen und zu dieser Gelegenheit all jene wertzuschätzen und zu ehren, auf deren Schultern vieles liegt", sagte Landrat Oliver Bär, der am Freitag der Einladung von Bürgermeister Francisco Hernandez Jimenez zum Neujahrsempfang gefolgt war.

Und tatsächlich waren es vor allem die Bürger der Gemeinde Feilitzsch, die Ehrenamtlichen aus Feuerwehr und Vereinen, die im Rathaussaal zusammenkamen, um gemeinsam das neue Jahr in der Gemeinde zu beginnen.

"Ehrenamt ist nicht Arbeit, die nicht bezahlt wird, sondern Arbeit, die nicht bezahlt werden kann", eröffnete Hernandez Jimenez seine Neujahrsrede 2020 mit dem Zitat eines unbekannten Verfassers. Neue Perspektiven entwickeln, die Lebensqualität in der Gemeinde erhalten und weiter verbessern, zusammen ein gutes Fundament für die Zukunft des Ortes legen - das seien Ziele, die Gemeinderat und Verwaltung leiteten und für die sich auch die Bürger einsetzen, die sich in Feilitzsch engagieren. "Das Rückgrat unserer Gesellschaft ist und bleibt das Ehrenamt. Ohne dieses Engagement wäre diese einzigartige Entwicklung unseres Landes sicherlich nicht möglich gewesen", sagte Hernandez Jimenez.

3876 Ehrenamtskarten und über 200 Akzeptanzstellen im Landkreis Hof sprechen für ein großes ehrenamtliches Engagement: "Das sind 3876 Personen, die sich regelmäßig einbringen. Es gibt aber sicherlich mindestens nochmal so viele Ehrenamtler, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen und sich trotzdem in einer Vielzahl unserer Vereine einbringen", lobte der Bürgermeister.

Ausgezeichnet für ihr Engagement im Ehrenamt wurden in diesem Jahr beim Neujahrsempfang in Feilitzsch Sandra Greim, Evi Mergner und Bernd Hackenberg. Geehrt wurden sie für ihren langjährigen Einsatz bei der Auenseefreizeit, die im vergangenen Jahr zum bereits 40. Mal stattfand.

Drei Fußballbetreuer des ZV Feilitzsch - Helmut Weiß, Helmut Hopf und Heinz Schott - hatten die Veranstaltung 1979 ins Leben gerufen, erinnerte der stellvertretende Feilitzscher Bürgermeister Markus Schmidt. Seitdem hat sich die Auenseefreizeit von Jahr zu Jahr weiter entwickelt. Sechs Kilo Brot, 400 Brötchen, acht Kilo Nudeln, 16 Kilo Wurst, 120 Eier, 15 Kilo Bratwurstbrät, zehn Liter Tomatensoße, 16 Kilo Gemüse, 26 Kilo Obst, 250 Liter Wasser und einiges mehr waren beispielsweise vergangenes Jahr für die Versorgung der 64 Kinder notwendig. Knapp 20 Betreuer kümmerten sich um die Kinder.

Ins Herz gingen die musikalischen Beiträge der Feilitzscher Nachwuchsmusiker, der zehnjährigen Hannah Degel an der Gitarre, von Jannis Horst mit seinem Akkordeon und der 15-jährigen Anne Peetz am Klavier. Während Peetz eher ruhigere Töne zum Jahresauftakt anschlug, begeisterte Jannis mit flotten Akkordeonrhythmen. Seit drei Jahren spielt der neunjährige Schüler der Feilitzscher Grundschule sein Instrument, und nicht nur sein Musiklehrer Bernd Rosenberger von der Musikschule des Landkreises Hof glaubt, dass es der talentierte Junge noch weit bringen könnte. "Sollte jemand auf unserem Neujahrsempfang politische Aussagen und Vorhaben vermisst haben, dann muss ich sagen, dass das durchaus so gewollt war. Für Wahlkampf ist andernorts noch genügend Zeit", betonte der Bürgermeister. An jenem Tag sei es vor allem darum gegangen, das Ehrenamt zu würdigen.

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Kathrin Beier
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Veröffentlicht am:
13. 01. 2020
00:00 Uhr

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Autor

Kathrin Beier

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Veröffentlicht am:
13. 01. 2020
00:00 Uhr



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