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Hof

Förderung gegen Funklöcher

Die IHK Oberfranken wirbt bei Kommunen für ein Programm des Freistaates Bayern, das Funklöcher beheben soll. Dabei verweist sie auf die bayerische Verfassung.



Wenn es nach der IHK Oberfranken geht, gehören Funklöcher bald der Vergangenheit an - ein Förderprogramm des Freistaats soll Abhilfe schaffen. Foto:picture alliance/Robert Günther/dpa
Wenn es nach der IHK Oberfranken geht, gehören Funklöcher bald der Vergangenheit an - ein Förderprogramm des Freistaats soll Abhilfe schaffen. Foto:picture alliance/Robert Günther/dpa  

Hof/Bayreuth - Bayern hat als erstes Bundesland beschlossen, aktiv gegen Funklöcher vorzugehen und den Mobilfunkausbau staatlich zu fördern. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Oberfranken bewirbt das und forderte nun 18 Kommunen im Landkreis Hof und die Stadt Hof auf, sich für das Förderungsprogramm des Freistaats zu bewerben.

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"Es geht uns dabei nicht unbedingt um schnelles Internet, sondern um die Grundversorgung. Darum, dass ich im Auto telefonieren kann, ohne dass mein Gesprächspartner irgendwann einfach weg ist", erklärt Thomas Zapf, der bei der IHK Oberfranken für die Standortpolitik zuständig ist. Das sei gerade für Geschäftsleute unheimlich peinlich. Das Förderprogramm sehe vor, dass der Freistaat Mobilfunkmasten mit 90 Prozent fördere, wenn die Kommunen sie bauten. "Die Kommunen können die Masten dann an Mobilfunkanbieter vermieten. Und die werden das auch tun, da ist der politische Druck zu hoch", berichtet Thomas Zapf. Die IHK Oberfranken hat insgesamt 18 Kommunen im Landkreis Hof angeschrieben: Bad Steben, Feilitzsch, Geroldsgrün, Helmbrechts, Issigau, Köditz, Konradsreuth, Münchberg, Naila, Helmbrechts, Regnitzlosau, Rehau, Schauenstein, Schwarzenbach am Wald, Selbitz, Sparneck, Töpen und Zell, außerdem die Stadt Hof. Funklöcher haben die Verantwortlichen der IHK anhand des Breitbandatlases des Bundes festgemacht. "Funklöcher sind bei unserer Erhebung Orte, an denen maximal sechs Megabits pro Sekunde möglich sind", erklärt Zapf. Das sei in etwa der 4 G-Standard und das absolute Anforderungsminimum für normale Anwendungen.

Mit dem Ende von Funklöchern verlange man nichts Unmögliches, sondern beziehe sich nur auf die bayerische Verfassung. "Darin ist das Ziel der gleichen Lebensbedingungen in Stadt und Land festgehalten", merkt Zapf an. Ein Geschäftsmann in München müsse zum Beispiel keine Angst haben, dass sein Gespräch während der Fahrt durch die Stadt einfach abbricht - jemand im Frankenwald schon eher.

Für weitere Fragen könnten sich Kommunen an das bayerische Mobilfunkzentrum der Regierung der Oberpfalz in Regensburg wenden.

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Laura Schmidt
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Veröffentlicht am:
04. 12. 2018
19:00 Uhr

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04. 12. 2018
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