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Gemeinderat Töpen vergibt Planungsauftrag für Krippe

Das Architekturbüro Beyer in Döhlau erhält den Zuschlag. Hermann Beyer weist darauf hin, dass der Kindergarten bereits 26 Jahre alt ist.



Töpen - In der Aprilsitzung hatte sich der Gemeinderat geeinigt, wegen des Krippenneubaus in der Königshofstraße mit dem Architekturbüro Beyer zu verhandeln. Nun stellte Hermann Beyer, seit 1982 selbstständiger Architekt in Döhlau, in der jüngsten Sitzung sein Architekturbüro vor. Seit etwa acht Jahren liege der Schwerpunkt seines achtköpfigen Teams auf dem Neubau und der Generalsanierung von Schulen und Kindertagesstätten, wie er anhand von Beispielen verdeutlichte: Für das Rehauer Schulzentrum werden bis 2020 die Gebäude der Grund- und Mittelschule sowie der Real- und Berufsschule erneuert, aufgestockt und/oder generalsaniert. In Hof hat das Architekturbüro unter anderem zwei BRK-Kindergärten und die zweigeschossige Kindertagesstätte "Emilia" der Diakonie Hochfranken entworfen. Die Architekten planten den Neubau der Fachschule für Heil- und Erziehungspflege in Himmelkron, den Kinderkrippenanbau und den Kindergarten in Döhlau, eine Kita in Helmbrechts sowie die Sanierung der Fachakademie für Sozialpädagogik in Hof und des Martin-Luther-Kindergartens in Rehau.

Bürgermeister Grünzner bezeichnete die von Beyer präsentierten Gebäude als sehr ansprechend. Ihm gefielen vor allem die lichtdurchfluteten Räume und dass in Beyers Konzepten auch die Flurbereiche für die Kinder gut nutzbar seien.

Für den Neubau der zweigruppigen Kinderkrippe in Töpen beschloss der Gemeinderat, den Planungsauftrag an das Architekturbüro Beyer zu vergeben. Bis Ende August sind die Planungsunterlagen und der Förderantrag einzureichen.

Hermann Beyer merkte an, dass der bestehende Kindergarten in Fertigbauweise schon 26 Jahre alt ist. Es sei zu überlegen, ob eine Generalsanierung, wie sie in der Regel nach 25 bis 30 Jahren nötig ist, einem Abriss vorzuziehen sei. Die Kindergartensanierung in Töpen würde etwa eine Million Euro kosten. Grünzner stimmte zu: Der Gemeinderat müsse abwägen, was wirtschaftlich am sinnvollsten sei, und dabei bedenken, dass die Anbindung der neuen Krippe an den Kindergarten ebenfalls Geld koste. Isabel Wilfert

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Veröffentlicht am:
14. 05. 2019
18:36 Uhr

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14. 05. 2019
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