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Hof

Hof: Stadt und Kreis trinken 191.000 Hektoliter Bier im Jahr

In Stadt und Landkreis Hof wurden im vergangenen Jahr etwa 191.000 Hektoliter Bier getrunken – der Großteil davon aus regionalen Brauereien. Das hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) errechnet.



Hof - Dabei entfallen auf den Landkreis etwa 129.000 und auf die Stadt Hof zirka 62.000 Liter, heißt es in einer Pressemitteilung der NGG. Die Gewerkschaft geht bayernweit von einem Pro-Kopf-Verbrauch von 135 Litern pro Jahr aus. Auf diese Menge beziffere der Bayerische Brauerbund den Bierkonsum im Freistaat. „Der Bierdurst führt zu steigenden Umsätzen in der Branche. Davon sollen jetzt auch die Beschäftigten etwas haben“, wird Michael Grundl, Geschäftsführer der NGG Oberfranken, in der Meldung zitiert. Für die Mitarbeiter in den 174 oberfränkischen Brauereien fordert die NGG ein Lohn-Plus von 6,5 Prozent.

„Von Branchengrößen wie Kulmbacher über Mittelständler wie Brauhaus Leikeim bis hin zur Hausbrauerei vor Ort – die Betriebe machen gute Geschäfte“, sagt Grundl weiter. Allein der Landkreis Bamberg zähle 57 Brauereien, 25 seien es im Kreis Forchheim.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes setzten die bayerischen Brauer im vergangenen Jahr knapp 24 Millionen Hektoliter ab – ein Plus von drei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit stamme mehr als jedes vierte in Deutschland gebraute Bier aus Bayern. „Hinzu kommt der wachsende Markt mit alkoholfreien Sorten, die in der Bilanz nicht enthalten sind“, erklärt Grundl. Laut Bayerischem Brauerbund dürfte der Gesamtbierabsatz bei 26,7 Millionen Hektolitern gelegen haben.

Mittlerweile gehen 23 Prozent aller bayerischen Biere in den Export – die Sparte legte im Vergleich zu 2017 laut Brauerbund abermals um zwei Prozent zu. „Die Zahlen zeigen, dass die Geschäfte der Brauer auch jenseits von Rekordsommer und Fußball-WM gut laufen. Doch wo die Kassen klingeln, muss für die Mitarbeiter mehr drin sein. Die Beschäftigten klagen schon lange über eine steigende Arbeitsbelastung“, sagt Grundl weiter. Die Jobs in der Brauerei seien oft hoch technisiert und setzten immer höhere Anforderungen voraus. Das müsse sich für die Beschäftigten lohnen. Andernfalls werde es für Braumeister zunehmend schwerer, Azubis und Fachkräfte zu gewinnen.

Nach ersten Gesprächen gehen die Tarifverhandlungen zwischen Gewerkschaft und Arbeitgebern am 2. Mai in München in die nächste Runde.

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Veröffentlicht am:
23. 04. 2019
10:00 Uhr

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23. 04. 2019
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