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Neubau für die Kinderbetreuung

In Helmbrechts entsteht als Ersatz für den Kindergarten in der Heimeranstraße bald ein neues Gebäude. Kita und Krippe sollen darin Platz finden.



In der Schwarzenbacher Straße befindet sich Helmbrechts’ ältester Kindergarten. In dessen Anbau befindet sich heute die Kinderkrippe "Rasselbande". Bald soll an dieser Stelle ein Neubau entstehen.	Foto: Bußler
In der Schwarzenbacher Straße befindet sich Helmbrechts’ ältester Kindergarten. In dessen Anbau befindet sich heute die Kinderkrippe "Rasselbande". Bald soll an dieser Stelle ein Neubau entstehen. Foto: Bußler  

Helmbrechts - Die evangelische Kirchengemeinde Helmbrechts baut am Standort der jetzigen Kinderkrippe an der Schwarzenbacher Straße eine neue Kindertagesstätte. Sie soll als Ersatz für die Einrichtung in der Heimeranstraße dienen. Im neuen Haus befinden sich dann Krippe und Kindergarten unter einem Dach. Weil die Kindertageseinrichtungen zu den Pflichtausgaben der Kommune gehören, zahlt die Stadt einen Anteil, der sich laut Kalkulation auf 1 345 797 Euro beläuft. Das hat der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen.

Ältester Kindergarten

Im Oktober 1901 fand die Einweihung der "Kleinkinderschule" an der Schwarzenbacher Straße in Helmbrechts statt. Heute befinden sich im Gebäude des ältesten Kindergartens der Stadt die demnächst schließende Kleiderkammer und eine Wohnung. Im Anbau des Hauses ist die Kinderkrippe "Rasselbande" untergebracht. Jetzt soll an gleicher Stelle ein Neubau entstehen, mit Kindergarten (als Ersatz für die marode Kindertagesstätte an der Heimeranstraße) und Kinderkrippe unter einem Dach. Die genauen Planungen liegen allerdings noch nicht vor.


Bürgermeister Stefan Pöhlmann informierte das Gremium über die Pläne der Kirche. Demnach sollen vier Beteiligte das gemäß Kostenvoranschlag 2 870 000 Euro teure Projekt finanzieren. Dabei handelt es sich neben der Kommune um die örtliche Kirchengemeinde, die zehn Prozent der Investitionssumme übernimmt, die Landeskirche, die fünf Prozent bezahlt, und den Freistaat Bayern. der den Neubau mit Mitteln in Höhe von 50 Prozent der förderfähigen Kosten unterstützt. Damit ist der Anteil der Stadt um rund 850 000 Euro höher als am Bau des neuen Kindergartens der Diakonie. Für diesen hat der Freistaat der Kommune einen höheren Zuschuss gewährt, weil die Stadt einen Mehrbedarf an Betreuungsplätzen geltend gemacht hat. Bei einem Ersatzneubau ist eine Förderung für bestehende Plätze allerdings nicht möglich.

Das Stadtoberhaupt sagte, es ergebe durchaus Sinn, wenn Krippe und Kindergarten sich in einem Gebäude befänden. Betreibe man eine zweigruppige Kinderkrippe separat, laufe man stets Gefahr, defizitär zu arbeiten. Außerdem stellte Pöhlmann in Aussicht, die Stadt könne das Grundstück in der Heimeranstraße erwerben und nach dem Abriss des bisherigen Kindergartens dort Bauplätze schaffen.

Helmut Birke (ÜWG/HNW) wollte wissen, ob das Gelände an der Schwarzenbacher Straße ausreicht, um dort einen neuen, größeren Kindergarten zu bauen. Dazu sagte Pöhlmann, die genauen Pläne stelle der Bauherr erst noch vor, doch hätten sich die Verantwortlichen die Umgestaltung sicher gut überlegt. Nun habe die Kirche aber erst einmal Planungssicherheit und könne ein Architekturbüro beauftragen. Die für die Kommune anfallenden Kosten plane die Stadt, auf Haushalte mehrerer Jahre zu verteilen.

Pascal Bächer (SPD) stellte fest: "Wir bekommen jetzt für rund 1,5 Millionen Euro zwei ganz neue Kindergärten. Das ist schon ein Wort". Robert Geigenmüller (CSU) ergänzte: "Das ist ein wichtiger weicher Standortfaktor."

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Werner Bußler
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Veröffentlicht am:
05. 04. 2019
19:26 Uhr

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Werner Bußler

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Veröffentlicht am:
05. 04. 2019
19:26 Uhr



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