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Neue Sprachenfolge am "Reinhart"

Englisch, Französisch, Spanisch: Das Hofer Gymnasium soll eine neue sprachliche Ausbildungsrichtung erhalten. Der Stadtrat befürwortet den Antrag beim Kultusministerium.



Hof - Jetzt, da das achtjährige G 8 endgültig als Auslaufmodell feststeht, nimmt das Kultusministerium auch wieder inhaltliche Veränderungswünsche an. Jahrelang ging gar nichts in München, was Anmerkungen zu nötigen Veränderungen betraf - zu groß war das Chaos, das ohnehin schon herrschte zwischen G 8 und G 9, Flexi-Klassen oder anderen Schnellschüssen. Nun, da Bayern zum neunjährigen Gymnasium zurückkehrt, steht das Kultusministerium auch wieder Verbesserungsvorschlägen offen gegenüber. Einen solchen hat nun, auf langjähriges Bitten des Johann-Christian-Reinhart-Gymnasiums, der Haupt- und Finanzausschuss des Hofer Stadtrats befürwortet.

Englisch, Französisch, Spanisch: So könnte - eine Genehmigung aus München vorausgesetzt - künftig eine der Fremdsprachenfolgen im sprachlichen Ausbildungszweig aussehen. Vom Schuljahr 2020/21 an könnten dann Schüler, die sich für den sprachlichen Zweig entscheiden, auch jene Fächer-Kombination wählen - bisher stehen hier neben Englisch auch Französisch und Latein auf dem Stundenplan. Zu der Liste an Vorteilen, die die Schule hier auflistet, gehört unter anderem die Tatsache, dass die Kombination dreier moderner Fremdsprachen den Zweig an sich wieder attraktiver mache: "Bayernweit ist die sprachliche Ausbildungsrichtung von einem anhaltenden Rückgang der Schülerzahlen betroffen", erklärte Bürgermeister Eberhard Siller. Die meisten der Schüler entschieden sich für die naturwissenschaftlich-technologische Ausbildungsrichtung. Zudem verschiebe die neue Fächer-Kombination den Zeitpunkt, für welchen Zweig man sich entscheide, nach hinten: "Bislang bedeutet die Wahl von Französisch als zweiter Fremdsprache in der sechsten Klasse die automatische Festlegung auf die naturwissenschaftliche Ausbildungsrichtung", erklärte Siller. Mit der Einführung der neuen Sprachenfolge müsse man sich, sofern man Französisch gewählt hat, dagegen erst in der achten Jahrgangsstufe für eine der Ausbildungsrichtungen entscheiden. Zudem: Die Nachfrage nach Spanisch sei vorhanden, auch Lehrer dafür gebe es am "Reinhart". Die Stadträte stimmten dem Wunsch der Schule gern zu.

"Die Hofer Schulen stehen ja im Wettbewerb zueinander, und auch im Vergleich zu den Schulen der ganzen Region", sagte Wolfgang Fleischer (CSU). Er erinnerte daran, dass das Gremium jüngst einen Antrag des Hofer Jean-Paul-Gymnasiums auf Einrichtung eines naturwissenschaftlichen Zweigs befürwortet hatte. Eva Döhla (SPD) fügte an, dass sich die Kinder damit nicht so früh auf eine Richtung festlegen müssten. Gudrun Bruns (FAB) lobte das vielfältige Bildungsangebot heute, fügte jedoch mit großem Schmunzeln hinzu: "Das entbindet die Schüler aber nicht, auch in Mathe mal zuzuhören. Die Fähigkeit zur Problemlösung macht doch den Erfolg im Leben aus." Es folgte ein kurzes Gefeixe über die aktuelle Diskussion ums angeblich sehr schwere Mathe-Abi in Bayern. Michael Wagner, Direktor des Reinhart-Gymnasiums, der die Sitzung verfolgte, sagte dazu schmunzelnd: "Egal, ob naturwissenschaftlicher oder sprachlicher Zweig: Die Anzahl der Mathe-Stunden ist übrigens immer gleich." cp

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Veröffentlicht am:
07. 05. 2019
18:50 Uhr

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07. 05. 2019
18:50 Uhr



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