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SPD zahlt Reinigungskraft zwölf Euro

Die SPD wird ihre neue Reinigungskraft im Hofer Büro mit zwölf Euro pro Stunde entlohnen.



Hof - Die SPD wird ihre neue Reinigungskraft im Hofer Büro mit zwölf Euro pro Stunde entlohnen. Dies haben Klaus Adelt, Kreisvorsitzender Hof Land, Unterbezirksvorsitzender Jörg Nürnberger und Patrick Leitl, Kreisvorsitzender Hof Stadt, am Sonntag schriftlich mitgeteilt. Damit reagieren sie auf den Bericht "Putzfee-Posse bei der SPD" in der Samstagsausgabe: In Briefen an hochfränkische Mitglieder hatte das SPD-Unterbezirksbüro Putzarbeiten für einen Stundenlohn von 9,50 Euro ausgeschrieben - also weit unterhalb des von der SPD offiziell geforderten Mindestlohns von zwölf Euro.

Adelt, Nürnberger und Leitl erklären, wie es zu dem umstrittenen Job-Angebot kommen konnte: "Wahlkampfzeit ist eine hektische Zeit mit vielen Aktionen in Hochfranken." Da sei es gut, dass sich eine hauptamtliche Kraft im Unterbezirksbüro eigenverantwortlich um Verwaltungsarbeiten kümmere, so auch um die Einstellung einer Reinigungskraft. Die drei Vorsitzenden stellen infrage, "ob der von der Mitarbeiterin gewählte Weg und der Stil der Personalsuche angemessen waren oder eher nicht". Die parteiinterne Kritik am Lohn von 9,50 Euro sei schon vor dem Frankenpost-Bericht bekanntgewesen. "Die zuständigen Vorsitzenden", heißt es in der Mitteilung, "hatten die Frage der gerechten Entlohnung in Übereinstimmung mit unserer Beschlusslage nach einem Mindestlohn von zwölf Euro pro Stunde daher bereits auf die Agenda gesetzt." Ihnen sei es in erster Linie darum gegangen, einen Weg zu finden, dass der Reinigungskraft ein angemessener (Mindest-)Lohn bezahlt werden könne, "trotz der angespannten Finanzlage der Bayern-SPD". Fakt sei: "Wir stehen für einen Mindestlohn von zwölf Euro und setzen ihn intern auch um." Die Differenz werde nun zu je einem Drittel aus Mitteln der drei Gliederungen bezahlt. red

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Veröffentlicht am:
09. 02. 2020
15:40 Uhr

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09. 02. 2020
15:40 Uhr



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